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NetCologne: Vorab-Reservierung für .koeln gestartet

Wer sich für eine der beiden künftigen Regional-Domains .koeln und .cologne interessiert, hat ab sofort über den Netzbetreiber NetCologne die Möglichkeit, Wunschadressen vorab zu registrieren - kostenlos und unverbindlich.

20.03.2012, 18:34 Uhr
netCologne© netCologne

Unter dem Motto "Das WWW wird kölsch" hat der Kölner Netzbetreiber NetCologne die Vorabreservierung für die voraussichtlich ab Anfang 2013 verfügbaren neuen generischen Top Level Domains (gTLD) .koeln und .cologne gestartet. Wunschadressen mit dem Kürzel der Domstadt lassen sich ab sofort kostenfrei sichern.

Vorab-Reservierung unverbindlich

Sowohl Unternehmen, Vereine oder andere Organisationen als auch Privatpersonen können sich unter der Adresse www.netcologne.de/dot-koeln für eine oder mehrere Domainnamen anmelden. Für jede Schreibweise oder Variante ist eine gesonderte Vorbestellung notwendig. Da es sich zunächst lediglich um eine unverbindliche Absichtserklärung handelt, lassen sich identische Namen zudem auch mehrfach von verschiedenen Interessenten reservieren.

Erst im eigentlichen Vergabeverfahren gilt später das übliche Ausschlussprinzip, wobei neben der Reihenfolge der Antragsstellung auch markenrechtliche Bestimmungen eine Rolle spielen. Sobald der genaue Marktstart feststeht, informiert NetCologne dabei alle erfassten Anwärter detailliert über Kosten und Konditionen. Anschließend haben sämtliche Interessenten die Möglichkeit, eine verbindliche Registrierung vorzunehmen.

Kosten ungefähr auf dem Niveau der .de-Domain erwartet

In Sachen Gebührenstruktur erwartet der Provider, dass sich .koeln ungefähr im Bereich der .de-Domain bewegen wird. Für die internationale Fassung .cologne prognostizieren die Kölner hingegen ein etwas höheres Preisniveau. Netcologne hat sich auf Empfehlung der Stadt Köln um die Zulassung der beiden TLDs bei der zuständigen Vergabestelle ICANN beworben. Eine endgültige Entscheidung über die Anträge ist für Herbst dieses Jahres angekündigt.

Bisher ebenfalls um eine eigene Endung beworben haben sich die Metropolen Berlin und Hamburg sowie der Freistaat Bayern. Doch dies wird wohl die Ausnahme bleiben. Mehrere Städte haben aus Kostengründen bereits ihren Verzicht auf das identitätsstiftende Kürzel erklärt, darunter etwa München, Potsdam, Braunschweig oder Wolfsburg.

(Christian Wolf)

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