Live-Demo auf der ANGA COM

NetCologne und ZTE zeigen G.fast mit bis zu 1,8 Gbit/s

Der Provider NetCologne will mit Hilfe von G.fast die FTTB-Glasfaseranschlüsse in Köln und Umgebung künftig erheblich beschleunigen. Auf der ANGA COM erreichten NetCologne und ZTE in einem Live-Test einen Geschwindigkeitsrekord.

Jörg Schamberg, 31.05.2017, 12:05 Uhr
NetCologne G.fast SpeedtestDie G.fast-Lösung von NetCologne und ZTE ermöglicht Gigabit-Speed.© i12 GmbH

Köln - Am ersten Tag der Breitband-Fachmesse ANGA COM hatte M-net (www.m-net.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
Sie können dieses Produkt natürlich auch woanders kaufen; der hier integrierte Werbelink ist ein Vorschlag und stellt weitere Informationen zur Verfügung. Partnerprogramme haben keinerlei Einfluss auf unsere redaktionelle Berichterstattung, Preise oder Platzierungen in Tarifrechnern.
) ein G.fast-Projekt in Kooperation mit Huawei vorgestellt. Auch der Kölner Telekommunikationsanbieter NetCologne (www.netcologne.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
Sie können dieses Produkt natürlich auch woanders kaufen; der hier integrierte Werbelink ist ein Vorschlag und stellt weitere Informationen zur Verfügung. Partnerprogramme haben keinerlei Einfluss auf unsere redaktionelle Berichterstattung, Preise oder Platzierungen in Tarifrechnern.
) setzt auf G.fast. Auf der ANGA COM präsentierte der Provider am Mittwoch sein in Kooperation mit ZTE geplantes G.fast-Vorhaben. Im Rahmen einer Live-Demo erreichte NetCologne erstmals Geschwindigkeiten von zusammen rund 1,8 Gbit/s über eine G.fast-Lösung von 212 MHz.

Neuer Geschwindigkeitsrekord

Im Download wurden am ZTE-Messestand rund 1,6 Gbit/s im Download sowie knapp 200 Mbit/s im Upload gemessen. "Mit den aktuellen Messungen haben wir einen neuen Rekord erreicht", so NetCologne-Chef Timo von Lepel. Die Anbindung erfolgte dabei per klassischem, rund 5 bis 10 Meter langem Klingeldraht (Kupferkabel). NetCologne habe seit 2006 rund 25.000 Kilometer Glasfaserkabel in Köln und angrenzenden Gemeinden verlegt. Über 260.000 Haushalte seien bereits im Keller der Gebäude an das Glasfasernetz von NetCologne angeschlossen. Die letzte Strecke innerhalb der Gebäude bis in die Wohnungen wird dank des Einsatzes von G.fast künftig erheblich beschleunigt.

G.fast ab viertem Quartal 2017 für erste NetCologne-Kunden verfügbar

Den Rollout von G.fast will NetCologne schrittweise ab dem vierten Quartal 2017 starten. Zu diesem Zeitpunkt werde die entsprechende Hardware für Endkunden verfügbar sein. Voraussetzung zur Nutzung des neuen Highspeed-Angebots ist der Anschluss des Gebäudes an das Glasfasernetz von NetCologne.Die Kölner planen perspektivisch einen weiteren Ausbau des G..fast-Netzes. Details zu konkreten Tarifen und den nutzbaren Bandbreiten machte NetCologne noch nicht. "Wir haben noch kein fertiges Tarifportfolio", erklärte von Lepel. Der Download und Upload ist von NetCologne frei aufteilbar, Kunden könnten zwischen festen Produktbandbreiten wählen. Wenn ein Kunde einen der neuen Tarife bestellt, brauche es nur einen Technikereinsatz und ein neues Endgerät. In wenigen Jahren werde die Minimalgeschwindigkeit laut Einschätzung der Kölner wohl bei 100 Mbit/s beginnen, darunter liegende Bandbreiten würden dann nicht mehr angeboten.

Download und Upload vom Provider frei skalierbar

Nach Angaben von Horst Schmitz, technischer Leiter von NetCologne, ließen sich per G.fast in der Pilotphase im Frühjahr mit zunächst 106 MHz Bandbreiten von in Summe 850 Mbit/s erreichen. Einen Schritt weiter geht nun die Nutzung von 212 MHz, die in Labor-Tests mit Hilfe eines neuen Chipsatzes in den ZTE DSLAMs das Kratzen an der Marke von zwei Gbit/s ermöglicht. "Diese ultrahohen Geschwindigkeiten sind im weltweiten Vergleich bislang einzigartig", betonte Sun Jie, Managing Director von ZTE Deutschland. Laut Schmitz ließen sich bei der Inhouse-Verkabelung mit G.fast problemlos Strecken von bis zu 50 Metern überbrücken.

Kommentieren Forum

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Zum Seitenanfang
NewsletterPopup