Gratis-WLAN auch auf Kölner Ringen

NetCologne und Stadt Köln erweitern kostenloses Hotspot-Netz in Köln

Bewohner und Besucher der Rheinmetropole Köln können jetzt auch auf den Kölner Ringen durchgehend Gratis-WLAN nutzen. Die Stadt Köln und NetCologne erweiterten das bestehende Hotspot-Netz "hotspot.koeln" um weitere 60 Hotspots.

Jörg Schamberg, 11.05.2017, 15:06 Uhr
hotspot.koeln WLAN-Netz in Köln© NetCologne Gesellschaft für Telekommunikation mbH

Köln – Die Stadt Köln und der regionale Telekommunikationsanbieter NetCologne (www.netcologne.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) haben die Reichweite des kostenlosen WLAN-Netzes in der Domstadt erweitert. 2014 fiel der Startschuss für das WLAN-Netz "hotspot.koeln", inzwischen stehen Kölnern und Besuchern der Stadt über 850 Hotspots an vielbesuchten Plätzen und Straßen der Stadt zur Verfügung. Am Donnerstag schalteten der Kölner Stadtdirektor Dr. Stephan Keller und NetCologne-Geschäftsführer Timo von Leppel im Rahmen eines Pressetermins gemeinsam die nächste Ausbaustufe frei.

60 neue Hotspots für die Kölner Ringe

Kostenloses WLAN ist nun auch auf den Kölner Ringen, und damit auf der bekannten Party-Meile der Stadt, durchgängig nutzbar. Dazu wurden vorab 60 neue Hotspots auf den Ringstraßen von Chlodwigplatz über Barbarossaplatz, Rudolfplatz, Friesenplatz bis hin zum Ebertplatz an Straßenlaternen installiert.

hotspot.koeln WLAN-Netz in Köln Der Kölner Stadtdirektor Dr. Stephan Keller (li.) und NetCologne-Geschäftsführer Timo von Leppel (re.) freuen sich über die neuen 60 Hotspots für die Kölner Ringe.© i12 GmbH

Einmalige Anmeldung ohne Angabe von privaten Daten

Nutzer müssen sich nur einmalig bei einem Hotspot von "hotspot.koeln" anmelden, der Wechsel zwischen den verschiedenen Standorten soll automatisch und ohne Unterbrechung erfolgen. Die Nutzung verläuft komplett ohne Speicherung von Daten der Anwender. Nach der Auswahl des Hotspots und dem Öffnen des Browsers wird die Startseite von "hotspot.koeln" angezeigt. Hier muss der Nutzer lediglich den Nutzungsbedingungen durch Setzen eines Häkchens zustimmen – und kann lossurfen. Die Angabe einer Mobilfunkrufnummer oder eine E-Mail-Adresse ist nicht erforderlich. Hinsichtlich eines Missbrauchs des WLAN-Netzes durch Nutzer etwa in Form von illegalen Downloads zeigte sich NetCologne-Chef von Leppel unbesorgt. Die sogenannte Störerhaftung sei für den Provider kein Thema und werde auch rechtlich bald der Vergangenheit angehören.

Surfen mit bis zu 10 Mbit/s im Down- und Upstream

Die Anbindung der einzelnen Hotspots erfolgt per Glasfaser mit einer Bandbreite von bis zu 1 Gbit/s. Damit sei man auch für Stoßzeiten zu Karnveval oder zu den Weihnachtsmärkten gerüstet. Den einzelnen Nutzern stehen symmetrische Bandbreiten von bis zu 10 Mbit/s im Up- und Download zur Verfügung. Nach einer Stunde erfolgt eine automatische Zwangstrennung, eine erneute Einwahl sei jedoch direkt wieder möglich.

1,4 Millionen Nutzer pro Monat

Das Surfen per Hotspot "ist kostenlos und bleibt kostenlos" betonte NetCologne-Geschäftsführer von Leppel. Das Hotspot-Angebot werde sehr gut angenommen. Pro Tag würden rund 50.000 Nutzer sowie im Monat etwa 1,4 Millionen Nutzer auf die Access Points zugreifen. Vor allem die Hotspots rund um Dom und den Neumarkt seien sehr gefragt.

Breit angelegtes WLAN-Angebot für Köln als Vision

Zu den Kosten für die Errichtung und den Betrieb der WLAN-Hotspots wurden keine konkreten Zahlen genannt. Es handele sich aber um Investitionen im Millionenbereich. Das Hotspot-Projekt sei eine Anschubfinanzierung, NetCologne versteht es zudem als Teil der Infrastruktur. Es gebe einzelne Monetarisierungsmöglichkeiten wie die Schaltung von Info-Seiten für Geschäftsleute. Doch das Hotspot-Netz dient auch der Image-Werbung für die Stadt und NetCologne. "Unsere Vision von einem breit angelegten WLAN-Angebot für die Domstadt nimmt immer mehr Gestalt an", erklärte Stadtdirektor Keller. Das Hotspot-Netz passe zu Köln, die Stadt verstehe sich als digitale City und stehe bei der WLAN-Versorgung im Vergleich mit anderen Kommunen gut da.

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