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NEC und BenQ mit neuen Breitbild-Monitoren

Während bei NEC die Signale auf "grün" stehen und ein neuer LCD-Bildschirm über ein Drittel Strom sparen soll, zeigt BenQ zwei neue 16:9 Full-HD-Displays.

18.03.2009, 10:11 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

NEC und BenQ erweitern ihre Produktpalette und zeigen neue Monitore, allerdings mit gänzlich unterschiedlicher Intention. Während NEC wie bereits Lenovo mit dem neuen Monitor Multisync EA221WMe voll auf Umweltverträglichkeit und niedrigen Energieverbrauch setzt, hat BenQ eher die Designliebhaber und Technikfans im Blick.
NEC: Sparen auf Knopfdruck
Der "grüne" Breitbild-Bildschirm von NEC mit einer Bilddiagonale von 22 Zoll ist in einer schwarzen und einer weiß-silbernen Version erhältlich. Er verbraucht durch seine energieeffiziente Konstruktion laut Hersteller über dreißig Prozent weniger Strom als vergleichbare Geräte. Ermöglicht wird das durch die Optimierung der Hintergrundbeleuchtung. Statt wie üblich vier werden lediglich zwei Leuchtröhren als Lichtquellen im Hintergrund eingesetzt. Zudem sorgt der so genannte Eco Mode dafür, dass die Helligkeit ganz einfach auf Knopfdruck noch weiter reduziert werden kann. Dadurch liegt der Energieverbrauch des Monitors bei maximal 26 Watt.
Weniger Stromverbrauch, voller Sehkomfort
Abstriche beim Sehkomfort müssen für das Eco-Konzept aber kaum gemacht werden. Mit einer Helligkeit von 250 Candela pro Quadratmeter (cd/m²) und einem Kontrastverhältnis von 1000:1 braucht sich der Öko-LCD nicht zu verstecken. Ein nettes, aber weitgehend überflüssiges Gimmick ist der in das On-Screen-Display (OSD) integrierte Kohlendioxid-Zähler, mit dem sich die positive Umweltbilanz des Displays laufend verfolgen lässt.
NEC erfüllt mit dem Multisync EA221WMe bereits heute die Anforderungen für die erst ab Juli 2009 gültige Energy Star 5.0 Richtlinie, die den Energieverbrauch von Computern zukünftig deutlich senken soll. Auch die US-amerikanische Umweltbehörde attestiert dem neuen Modell durch die Zertifizierungen EPEAT-Gold für die schwarze und EPEAT-Silber für die weiß-silberne Ausführung eine gute Umweltverträglichkeit.
Beide Versionen sind laut NEC ab April im Handel erhältlich. Über den Preis ist noch nichts bekannt. Die neuen Displays von BenQ setzen auf andere Eigenschaften. Der 21,5 Zoll Monitor G2220HD und der 24 Zoll Monitor G2411HD sollen primär eine originalgetreue Wiedergabe von Full-High-Definition-Material im 16:9-Format ermöglichen.
High-Definition in 1:1-Wiedergabe
Beide Breitbild-Modelle der G-Serie verfügen eine native Auflösung von 1.920x1.080 Bildpunkten. Sie sind damit laut BenQ in der Lage, Full-High Definition-Inhalte unverfälscht sowie ohne Qualitätsverlust wiederzugeben. Das 16:9-Format soll dabei ohne schwarze Balken an den Rändern dargestellt werden. Das dynamische Kontrastverhältnis der neuen Monitore liegt bei 40.000:1 und die Helligkeit bei 300 Candela pro Quadratmeter. Die Reaktionszeit ist mit zwei Millisekunden ausreichend schnell für Spiele und Videos. Ermöglicht wird dies durch die so genannte AMA-Technologie (Advanced Motion Accelerator) von BenQ, die Nachzieh- und Schliereneffekte auf dem Display bei schnellen Bewegungsabläufen verhindern soll. Beide Bildschirme bringen neben dem analogen RGB-Anschluss außerdem eine digitale DVI-Schnittstelle mit HDCP-Unterstützung mit. Der 24 Zöller G2411HD hat zusätzlich noch eine HDMI 1.3-Schnittstelle integriert.
Monitore als Designobjekte
Ein besonderes Augenmerk hat der taiwanesische Hersteller nach eigener Aussage auf das Design der beiden Modelle gelegt. Der G2220HD und der größere G2411HD sollen einen Blickfang in jedem Arbeits- und Wohnraum darstellen. Die integrierten Stereolautsprecher sind dementsprechend elegant eingepasst. BenQ sieht im besonderen Design eine adäquate Umsetzung der selbst erklärten Philosophie, dass ein TFT-Monitor mehr als nur ein Arbeitsgerät darstellt.
Wer dem grundsätzlich zustimmt und gerade einen neuen Monitor sucht, kann den G2411HD ab sofort für 329 Euro im Fachhandel erwerben. Der kleine Bruder G2220HD ist erst ab April für 199 Euro erhältlich.

(Christian Wolf)

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