Einigung mit Bundesnetzagentur

Nach Strafandrohung: Telefónica Deutschland senkt Roaming-Gebühren

Erst nach Druck der Bundesnetzagentur und der Androhung hoher Strafen lenkte der Mobilfunknetzbetreiber Telefónica Deutschland ein und senkt ab sofort die Roaming-Gebühren für Handy-Telefonate im EU-Ausland.

Jörg Schamberg, 01.07.2016, 11:36 Uhr (Quelle: DPA)
o2 Telefonica© o2 Telefonica

München - Auf Druck der Bundesnetzagentur senkt Telefónica Deutschland die Roaming-Gebühren für Handytelefonate im EU-Ausland. Statt 20 Cent pro Gesprächsminute und 23 Cent je Megabyte beim Internet-Surfen kassiert die O2- und Base-Mutter von Flatrate-Kunden mit Standardtarif ab sofort nur noch knapp 6 Cent Zusatzgebühr pro Einheit.

Bundesnetzagentur hatte Telefónica mit saftigen Strafen gedroht

Der Preis für eine SMS wird von 7 auf 2,4 Cent gesenkt. Darauf habe sich Telefónica Deutschland mit der Bundesnetzagentur verständigt, sagte ein Konzernsprecher am Freitag in München.

Die EU hat die Zusatzgebühr ab Mai bei 6 Cent pro Minute und pro Megabyte gedeckelt. Die Bundesnetzagentur hatte Telefónica aufgefordert, die Vorgaben einzuhalten, und mit saftigen Strafen gedroht. Ab 15. Juni 2017 an sollen Auslandsgebühren in der EU komplett abgeschafft werden.

Kommentieren Forum

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Zum Seitenanfang