EU-Kommission

Nach Mega-Strafe: Google will Shopping-Suche auslagern

Einem Medienbericht zufolge will der Internetriese Google nach der EU-Rekordstrafe von über 2,4 Milliarden Euro seine kritisierte Shopping-Suche auskoppeln.

Marcel Petritz, 27.09.2017, 10:51 Uhr (Quelle: DPA)
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Brüssel/Mountain View - Google will laut einem Medienbericht nach der Rekord-Wettbewerbsstrafe der EU-Kommission seine umstrittene Shopping-Suche in eine eigenständige Einheit auslagern. Dieser neue Google-Bereich solle dann um Anzeigenplätze am oberen Ende der Suchergebnisse gegen Konkurrenten bieten, beschrieb der Finanzdienst Bloomberg den Plan am Dienstag unter Berufung auf informierte Personen.

Wettbewerbsstrafe von 2,42 Milliarden Euro

Die Brüsseler Kommission hatte wegen der Produkt-Anzeigen in Suchergebnissen im Juni eine Rekord-Wettbewerbsstrafe von 2,42 Milliarden Euro gegen Google verhängt. Die zuständige Kommissarin Margrethe Vestager wirft dem Internet-Konzern unfairen Wettbewerb vor: Er habe seine dominierende Position zum Schaden von Konkurrenten und Verbrauchern missbraucht. Google zog gegen die Kartellstrafe vor Gericht.

Ein Bieterverfahren um die Plätze in der Produktsuche hatte Google bereits in den vergangenen Jahren vorgeschlagen, als Teil von Zugeständnissen, die schließlich von der Kommission abgewiesen wurden.

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