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MyDoom schlägt wieder zu

Schädling verbreitet sich nicht nur über Massenmail-Versand auch Tauschbörsennutzer sind in Gefahr.

25.01.2005, 12:22 Uhr
Datenübertragung© envfx / Fotolia.com

Nachdem der Internet-Wurm MyDoom bereits in der vergangenen Woche in der Version AI für Aufsehen sorgte indem er versuchte, sich über Porno-E-Mails massenhaft weiter zu verbreiten, haben die Experten von F-Secure nun die nächste Mutation entdeckt.
MyDoom.AM verbreite sich seit heute mit hoher Geschwindigkeit weiter, heißt es. Quelle des neuen Übels sei der fünfte Kontinent, Australien. Wie seine Vorgänger verbreitet sich der Schädling nicht nur über eine eigene SMTP-Maschine weiter, auch nutzt er Peer-2-Peer-Netzwerke wie Kazaa oder eMule, um möglichst viele Rechner zu infizieren.
Vorsicht bitte
Da der Schädling noch recht neu ist, erkennen noch nicht alle Antiviren-Lösungen die neue Bedrohung. Aufpassen sollten aus diesem Grund alle User, die eine E-Mail mit einem der folgenden Betreffs erhalten:

  • Good day
  • Do not reply to this email
  • hello
  • Mail Delivery System
  • Attention!!!
  • Mail Transaction Failed
  • Server Report
  • Status
  • Error
In diesem Fall sollte in jedem Fall darauf verzichtet werden, die mitgeschickte Datei zu öffnen, da der Wurm sonst mit dem nächsten Systemstart aktiviert wird und sich an alle Adressen automatisch weiterverschickt, die er auf dem PC finden kann. Überhaupt gilt natürlich weiterhin: E-Mails, deren Sender man nicht eindeutig zurückverfolgen kann, sollte man nach Möglichkeit sofort löschen oder zuvor mit einer Anti-Virus-Software überprüfen. Vor jeder Überprüfung sollte zudem ein Update der Software vorgenommen werden, um die neuesten Virendefinitionen auf den eigenen Rechner zu übertragen.

(Hayo Lücke)

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