Trend

Musik-Streaming läuft Downloads den Rang ab

Musik-Streaming ist ein Trend, der mittlerweile dem Download den Rang abgelaufen hat. Sprich: Mehr Nutzer streamen Musik als sie dauerhaft herunterzuladen.

Musik hören© Igor Mojzes / Fotolia.com

Berlin – Audio-Streaming ist immer noch ein Wachstumsgeschäft und beliebter denn je: Sieben von zehn Internetnutzern (72 Prozent) hören zumindest hin und wieder Musik per Streaming. Im Vorjahr waren es 69 Prozent. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Nur noch 38 Prozent nutzen Downloads

Demnach setzt mehr als die Hälfte (55 Prozent) auf Musik-Streaming-Dienste wie z. B. Spotify, Deezer oder Apple Music. Ähnlich viele (53 Prozent) streamen Musikvideos über Plattformen wie YouTube oder Vimeo. Zudem hört jeder dritte Internetnutzer (33 Prozent) sein Radioprogramm per Stream. Zum Vergleich: Nur noch zwei von fünf Internetnutzern (38 Prozent) laden Musikdateien dauerhaft auf ihre Endgeräte herunter.

Podcasts, Hörspiele und Hörbücher

Dabei sind Musiktitel mit weitem Abstand die beliebtesten Inhalte auf Streaming-Plattformen. Nahezu alle Streaming-Nutzer (98 Prozent) hören auf diese Weise Musik. Jeder Fünfte (21 Prozent) hört zudem Podcasts, 14 Prozent auch Hörspiele oder Hörbücher. Wer einmal auf den Geschmack gekommen ist, nutzt seinen Streaming-Dienst regelmäßig. Zwei Drittel der Nutzer (65 Prozent) streamen täglich Inhalte. Darin enthalten sind 26 Prozent, die sogar mehrfach täglich bzw. dauerhaft per Stream hören. Weitere 15 Prozent tun dies mehrmals pro Woche.

Hintergrund: Musik-Streaming

Beim Streaming werden Inhalte nicht auf die Endgeräte heruntergeladen, sondern nur zwischengespeichert und ohne Wartezeit wiedergegeben. Kostenlose Musik-Streaming-Dienste sind häufig in den Funktionen begrenzt oder spielen zwischen einzelnen Titeln Werbespots ab. Kostenpflichtige Premium-Abos ermöglichen werbefreien und unbegrenzten Zugang zu den Musikarchiven und vollen Funktionsumfang. Um mobiles Datenvolumen zu sparen, wird häufig eine Download-Option angeboten.

Melanie Zecher

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