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Musik-Streaming-Anbieter: Worin sich Spotify, Napster & Co. wirklich unterscheiden

Ein Dutzend Musik-Flatrate-Dienste - und alle bieten das gleiche? Nicht ganz! Zwar haben Ampya, Spotify, Rdio, Napster und andere durchaus große Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede. Manche sind völlig kostenlos nutzbar, andere nur nach einer Registrierung einsehbar. Der eine lockt mit Musikvideos, der andere mit Hörbüchern, der nächste mit Apps für iOS, Android, BlackBerry und Windows Phone.

31.08.2013, 16:01 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Wie eine von BITKOM in Auftrag gegebene Studie kürzlich ergeben hat, hören bereits 6 Millionen Deutsche Musik per Streaming. Gerade bei jungen Nutzern sind derartige Dienste beliebt: Mehr als ein Viertel aus der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen gab in der Umfrage an, sich davon unterhalten zu lassen. Doch welchen Anbieter soll man wählen? Wie unser Überblick über Musik Flatrates zeigt, tummeln sich hierzulande schon etwa ein Dutzend Musik-Streaming-Anbieter am Markt - und sie bieten mehr oder weniger alle das gleiche: Eine kostenpflichtige Flatrate für Musik aus dem Internet, die nicht gekauft, sondern gemietet wird. Wer sich nicht entscheiden kann, sollte aber genauer hinsehen, denn im Detail gibt es durchaus Unterschiede. Und je nach persönlicher Vorliebe können diese Grund genug dafür sein, von einem Anbieter Abstand zu nehmen und dafür einen anderen heranzuziehen, der zuvor vielleicht gar nicht auf dem Radar war.

Standardmodell: Ab rund 5 Euro pro Monat,
10 Euro für das Komplettpaket

Vorweg fassen wir zusammen, worin sich die einzelnen Musik-Streaming-Anbieter schonmal nicht unterscheiden. Das ist in erster Linie der Preis. Ob nun der neue Dienst Ampya, Deezer, Juke, Musicload Nonstop, Urgestein Napster, Rara, Rdio, simfy, Music Unlimited von Sony, Branchenriese Spotify oder WiMP - bei allen kostet das Rundum-Sorglos-Paket knapp 10 Euro. Im Preis enthalten sind dann ein werbefreier Vollzugriff per Computer, eine mobile Nutzung über Apps und auch Downloads, um Titel, Alben oder Playlisten ohne Internetverbindung hören zu können. Mit Ausnahme von Musicload gibt es zudem jeweils einen günstigeren Tarif ohne Apps und ohne Offline-Modus, der bei etwa 5 Euro monatlich liegt. Wer sein Abo kündigt, kann nicht mehr auf seine Musik zugreifen. Auch nicht auf die Downloads, da diese eben nicht als umgängliche MP3-Dateien ohne Kopierschutz vorliegen, sondern sich nur mit der entsprechenden Anbieter-App abspielen lassen. So weit, so identisch.

Unterschied 1: Musik teilweise auch kostenlos abrufbar

Die kostenpflichtigen Optionen können also kein entscheidender Faktor für oder gegen einen einzelnen Anbieter sein. Aber: Bei einigen ist ein völlig kostenloser Zugriff möglich. Hervorzuheben sind hier Ampya und Spotify, diese beiden Anbieter betreiben nämlich die umfangreichsten Gratis-Musik-Angebote. Mit Ampya Free und Spotify Free können registrierte Nutzer kostenfrei per Browser auf das gesamte Repertoire zugreifen und müssen sich dafür im Gegenzug nur Werbung gefallen lassen. Ampya hat bislang noch keinerlei Beschränkungen angegeben, Spotify reduziert den Zugriff nach sechs Monaten Nutzung auf zehn Stunden pro Monat. Für zwischendurch mag das noch ausreichen, bei regelmäßigem Einloggen dürfte das Kontingent aber schnell erschöpft sein. Auch simfy hält mit simfy Free kostenlos Musik aus dem Internet bereit. Der Zugang ist zu Beginn bereits auf 20 Stunden pro Monat begrenzt und wird nach drei Monaten weiter eingeschränkt. Dann können nur noch 30-sekündige Hörproben angeklickt werden. Diese gibt es auch bei der Konkurrenz wie Deezer, Juke und Sony, nur Musicload Nonstop verschließt sich völlig und erlaubt lediglich das Probehören einer Beispiel-Playlist.

Eine weitere Möglichkeit, um online gratis Musik zu hören, sind kostenlose Testphasen. Diese gibt es in der Regel auch für die Premium-Abos inklusive Offline-Musik und Apps, der Funktionsumfang kann also in Ruhe durchgetestet werden. Aufpassen sollten Nutzer dennoch: Unter Umständen geht die Testphase nach Ablauf des Zeitraums automatisch in ein kostenpflichtiges Abo über, daher sollte man an eine rechtzeitige Kündigung denken und sich den Termin dafür am besten gleich zu Anfang notieren. Bei folgenden Musik-Streaming-Diensten gibt es zeitlich begrenzte kostenlose Zugänge: Ampya (30 Tage), Deezer (15 Tage), Juke (30 Tage Web / 7 Tage App), Napster (30 Tage), Rdio (14 Tage), simfy (14 Tage), Sony Music Unlimited (30 Tage), Spotify (30 Tage), WiMP (30 Tage). Bei Rara kosten immerhin die ersten drei Monate nur 99 Cent (Web-Zugriff) - ein faires Angebot.

Unterschied 2: Anzahl der Musiktitel

Die umfangreichste Musiksammlung hat Deezer mit mehr als 25 Millionen Titeln. Ein Zähler auf der Website informiert ganz unverblümt über den aktuellen Lagerbestand: 25.697.294 Songs zeigte dieser beispielsweise am 15. August an. Auf dem zweiten Platz liegt Music Unlimited von Sony mit 21 Millionen, dicht gefolgt von Ampya, Juke, Napster, Rdio, simfy, Spotify und WiMP mit 20 Millionen Songs. Rara blickt auf 17 Millionen Lieder. Etwas abgeschlagen ist Musicload Nonstop von der Deutschen Telekom. Die eher stiefmütterlich behandelte Musik-Streaming-Flatrate umfasst "nur" 12 Millionen Titel. Mit ähnlichem beziehungsweise kleinerem Umfang sind auch andere Services vor Jahren gestartet, im Allgemeinen wird der Bestand aber stetig ausgebaut. Nackte Zahlen geben natürlich keine Auskunft darüber, ob der Kunde in der Praxis überhaupt einen Unterschied bemerkt, ob nun 17 oder 25 Millionen Stücke abspielbar sind. Pop-Größen und weltweit erfolgreiche aktuelle Alben sind überall vertreten, ob das eine oder andere Lied fehlt, zeigt sich erst bei intensivem Stöbern. Nichtsdestotrotz sind die Musikkataloge nicht in Stein gemeißelt, sondern dynamisch. Das heißt, das liebgewonnene One-Hit-Wonder aus den 90ern kann monatelang abspielbar sein, dann aber plötzlich aus dem Katalog verschwinden oder in einer anderen Version bereitstehen.

Unterschied 3: Erst stöbern, dann anmelden

Das vorherige Informieren führt uns zum nächsten kleinen, aber interessanten Unterschied bei den Musik-Flatrates: Nicht überall ist es möglich, erst reinzuschauen und sich dann anzumelden. Gerade diejenigen, die nicht auf Mainstream-Musik fixiert sind und den Anspruch haben, auch spezielle Bands oder Songs vorzufinden, werfen lieber erst einen Blick auf das jeweilige Angebot. Suchen erlaubt ist bei Ampya, Deezer, Napster, simfy und Sony Music Unlimited - ganz ohne vorherige Registrierung oder Anmeldung, einfach über die Website. Die übrigen Dienste erfordern eine Anmeldung. Oftmals ist diese auch mit den Log-in-Daten von Facebook möglich. Wer keine Datenschutzbedenken hat, dem wird dadurch sogar der minimale Aufwand einer Registrierung mit einer E-Mail-Adresse abgenommen. Bei Spotify stellt die nötige Anmeldung keine große Hürde dar, schließlich gibt es den kostenlosen Dauer-Account. Bei den anderen Anbietern aber ist Aufpassen angesagt, denn risikoloses Reinschauen und gegebenenfalls Weiterziehen gibt es dort nur bei rechtzeitiger Kündigung der Testphase.

Unterschied 4: Die Soundqualität

An der Klangqualität der Streaming-Dienste scheiden sich die Geister. Nutzer, die die oftmals schlechte Qualität von Handy-Lautsprechern und den ebenso wenig optimalen YouTube-Sound gewohnt sind, werden daran nichts auszusetzen haben. Aber diejenigen, bei denen unter CD-Qualität gar nichts geht, werden sicher einen Blick auf die gebotene Bandbreite der Streaming-Songs werfen wollen. Beim Zugriff über den Browser sind 128 Kilobit pro Sekunde (Kbit/s) das Minimum, im positiven Sinne aus der Reihe fallen Deezer, Sony und Spotify, die bis zu 320 Kbit/s vorweisen können. WiMP hält mit stattlichen 256 Kbit/s dagegen und experimentiert derzeit mit höherer Qualität: Der Anbieter testet Musik-Streaming mit FLAC-Dateien (Free Lossless Audio Codec), die eine verlustfreie Komprimierung bieten. Das Format für Audiophile stellt höhere Ansprüche an die Datenübertragung, da die einzelnen Musikstücke etwa dreimal so groß sind wie herkömmliche Streaming-Titel. Doch WiMP sieht dort Potenzial, für die CD-Qualität müsste der Kunde aber etwas tiefer in die Taschen greifen.

Das Thema Qualität und Bandbreite kommt natürlich insbesondere bei der mobilen Nutzung auf. Für FLAC unterwegs sollte eine schnelle LTE-Anbindung vorhanden sein. Davon abgesehen muss sich am Smartphone oder Tablet PC oftmals im Hinblick auf die Kosten mit geringerer Qualität zufrieden gegeben werden. In den Apps lässt sich deshalb häufig die Soudqualität herunterregeln, damit die Volumengrenze im Datentarif nicht allzu schnell erschöpft ist. Ohne Handy Internet Flat mobil Musik zu streamen, ist nicht empfehlenswert.

Unterschied 5: Was wird außer Musik noch geboten?

Sinn und Zweck der Streaming-Angebote ist das Online-Hören von Musik, das heißt aber nicht, dass der Leistungsumfang damit endet. Einige Anbieter machen sich die Mühe, eine Redaktion zu beschäftigen, die die Kundschaft mit News aus der Musikbranche (Ampya) auf den neuesten Stand bringt und/oder selbständig Tipps gibt, in welche Musik gerade reingehört werden sollte (WiMP). Rdio setzt stattdessen auf die Vernetzung der Kunden untereinander. Sie können Freunde hinzufügen, Personen folgen und sich von ihren Playlisten inspirieren lassen. Deezer stellt in einer Seitenleiste dar, was die Freunde gerade hören oder welche Musik sie gerade favorisiert haben. Praktisch, denn ohne von Menschenhand erstellte Ratschläge oder eine gute Funktion zum Entdecken neuer oder besonders beliebter Inhalte kann es in Zeiten, in denen die Musikideen nicht von alleine sprudeln, ganz schön still am Rechner oder Smartphone werden. Auch der Dienst Napster ist hier zu erwähnen, der seinen Nutzern zusätzlich Playlisten bestimmter Genres, Stimmungen oder Jahrzehnte an die Hand gibt. Zudem macht Napster durch einen weiteren Mehrwert auf sich aufmerksam: Tausende Hörbücher. "Inferno" von Dan Brown ist für Abonnenten also zum Beispiel gratis, als Audiobook auf CD werden dafür bei Amazon 15,99 Euro fällig. Mit Musikvideos hingegen lockt Neuzugang Ampya: 57.000 Clips soll es dort zurzeit zum kostenlosen Anschauen geben. Spotify hält ebenso Playlisten bereit und erlaubt es, Titel nicht nur via Facebook, sondern auch auf Last.fm zu teilen. Über weitere kleine Tools lässt sich Spotify - und übrigens auch Deezer - ferner weiter anpassen und kreativer nutzen, zu finden sind die Apps in der Desktop-Software für Windows-PCs und Macs.

Offline Musik am PC hören: Nur bei Deezer, Napster, simfy und Spotify

Dass ein Client zum Download verfügbar ist, hat eher Seltenheitswert; abgesehen von Spotify können damit nur Napster, simfy und WiMP dienen. Ist der Zugang nur über einen Webbrowser möglich, scheidet ein Offline-Modus am Rechner aus. Deezer umgeht das mit Hilfe einer Erweiterung für Chrome.

Unterschied 6: Kompatibilität

Auch ein Check der Liste der unterstützten Endgeräte kann sich lohnen, bevor die Entscheidung zugunsten eines Anbieters fällt. Wer Musik unterwegs auf einem iPhone von Apple oder einem Smartphone mit Android-Betriebssystem hören möchte, der kann diesen Absatz (fast) überspringen; nur Musicload Nonstop bietet keinerlei Apps für mobiles Musikhören an, alle anderen schon. Kein Standard-Feature ist aber eine Tablet-Unterstützung. Natürlich kann auch eine Handy-App auf einem Tablet-PC verwendet werden, sieht dann aber eventuell nicht ganz so hübsch aus oder ist nicht waagerecht nutzbar. Mittlerweile hat sich die Anzahl derer, die sowohl eine Smartphone- als auch eine Tablet-App anbieten, zwar vergrößert, es fehlt aber oftmals eine ausgewiesene Tablet-App für Android. Nachholbedarf haben: Ampya (kein Tablet/iPad), Deezer, Napster, Rdio, Rara, simfy sowie Spotify (jeweils nicht für Android-Tablets) und Music Unlimited von Sony (kein iPad).

Viele Musik-Flats konzentrieren sich nur auf iOS und Android

Schwieriger wird es, wenn die Musik-Flatrate auch auf einem Windows Phone, BlackBerry oder anderen Geräten laufen soll. Gar nicht klappt das bei Ampya, Musicload Nonstop und Rara. Deezer lässt sich hingegen auch mit einem BlackBerry oder Windows Phone 8 vernetzen und darüber hinaus mit einem Sonos-System, einer Logitech Squeezebox, Xbox und diversen anderen Netzwerk-Playern sowie Smart-TVs und den Entertainment-Systemen von BMW und Mini. Auch Napster spielt mit zahlreichen Unterhaltungssystemen zusammen und lässt in der Sammlung nur die Autos aus - und weitere Mobil-Betriebssysteme. Rdio unterstützt BlackBerry, Windows Phone, Windows 8, Sonos und Roku. Sonys Dienst ist mit vielen Produkten des Herstellers verknüpfbar, wie Walkman-MP3-Player, Bravia-Fernseher, die Playstation und PS Vita sowie Blu-ray-Spieler. Simfy und Spotify bieten neben einer Android- und iOS-App Unterstützung für BlackBerry (Spotify auch Windows Phone) sowie verschiedene Lautsprechersysteme. WiMP-Kunden stehen Apps für Symbian/Meego und Windows Phone 7 zur Verfügung, Sonos-Systeme und die Squeezebox von Logitech lassen sich ebenfalls entsprechend einrichten.

Unterschied 7: Kooperationen

Für Musikfans, die ihre Musik-Flat am liebsten mit einem Mobilfunktarif koppeln würden, interessant: Es gibt bereits derartige Angebote für Kunden, die in erster Linie mobil auf Musik zugreifen. So kooperiert mobilcom-debitel mit Juke, die Deutsche Telekom mit Spotify und Base mit Rhapsody.

Bei mobilcom-debitel ist es die md MusicFlat, die als Option hinzubuchbar ist. Bei Abschluss eines neuen Vertrages kostet die Musik-Flatrate von Juke bei einer Laufzeit von 24 Monaten mindestens 8,99 Euro pro Monat, für bestehende Kunden mit 12 Monaten Vertragslaufzeit ab 9,49 Euro. Ein 30-tägiger Testlauf ist möglich. Wer direkt einen MusicFlat-Tarif inklusive Mobilfunkleistungen buchen möchte, ist für 24,99 Euro monatlich dabei. Im Preis enthalten sind dann 50 Freiminuten, eine mobile Datenflat mit 200 Megabyte (MB) Highspeed-Volumen und eine SMS-Flat in alle deutschen Netze. Auch bei der Telekom lässt sich der Streaming-Zugriff per Option nachbuchen: Die Music Streaming Option kostet als Aufsatz für einen bestehenden Mobilfunktarif beim Bonner Konzern 9,95 Euro pro Monat, ein Flat-Tarif inklusive Spotify-Zugang schlägt mit 29,95 Euro ohne Smartphone oder 39,95 Euro monatlich inklusive subventioniertem Handy zu Buche. Wie bei mobilcom-debitel sind eine SMS-Flatrate, 50 Gesprächsminuten und ein 200-MB-Datentarif inklusive, der Unterschied besteht darin, dass die Telekom den Datenverkehr für das Musik-Streaming nicht anrechnet. Da etwa 1 MB pro Minute übertragen wird, ein großer Vorteil. Der Tarif Base all-in plus vereint für 40 Euro pro Monat bei zweijähriger Laufzeit eine Telefonie- und SMS-Flat in alle deutschen Netze, einen Datentarif mit stattlichen 2 Gigabyte Highspeed-Volumen und die Streaming-Flat MTV Music powered by Rhapsody. Weitere Informationen zu den einzelnen Tarifangeboten stehen unter www.mobilcom-debitel.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
Sie können dieses Produkt natürlich auch woanders kaufen; der hier integrierte Werbelink ist ein Vorschlag und stellt weitere Informationen zur Verfügung. Partnerprogramme haben keinerlei Einfluss auf unsere redaktionelle Berichterstattung, Preise oder Platzierungen in Tarifrechnern.
, www.telekom.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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und www.base.de bereit.

Fazit: Ausprobieren empfohlen

Festzuhalten bleibt: Obwohl alle Musik-Streaming-Anbieter auf den ersten Blick das gleiche bieten und sich auch bezüglich ihrer Preisgestaltung ähneln, gibt es Punkte, in denen sie sich - teils deutlich - unterscheiden. Wer noch unsicher ist, welcher Dienst der richtige ist, der kann sich gefahrenlos bei Ampya und Spotify austoben, denn diese sind die einzigen Anbieter, bei denen ein völlig kostenloser Account möglich ist. Immerhin für drei Monate erlaubt das auch simfy. Schön ist, dass sich auch die übrigen Services größtenteils probierfreudig zeigen und kostenlose Testzugänge gestatten. Ausprobieren lohnt sich in jedem Fall, nur dann lässt sich feststellen, mit welcher App man am besten zurechtkommt und ob einem moderne Vernetzbarkeit oder lieber Konzentration auf das Wesentliche mehr liegen. Nur Musicload Nonstop und rara.com sperren sich gegen die Kostenloskultur und bieten keinerlei Blick durchs Schlüsselloch.

Wer es noch einmal ganz genau wissen möchte: Die wichtigsten Infos zu allen hier genannten Anbietern inklusive verfügbarer Apps und unterstützter Systeme haben wir auf unserer Seite zu Musik Flatrates zusammengefasst. Weitere nützliche Informationen liefert unser Wegweiser zum Thema Gratis-Musik aus dem Internet.

(Saskia Brintrup)

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