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Mozilla führt Firefox-Accounts ein

Benutzerkonten für den Browser: Für Googles Chrome gibt es das bereits, jetzt zieht Mozilla nach und stellt seine Firefox-Accounts vor. Damit lassen sich künftig verschiedene Daten wie Lesezeichen einfacher synchronisieren.

10.02.2014, 10:02 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Datenabgleich per Benutzerkonto statt Schlüsseleingabe - das kündigte Mozilla anhand einer Änderung für Firefox Sync in der vergangenen Woche an. Jetzt hat die Organisation die Firefox-Accounts offiziell vorgestellt.

Daten werden weiterhin verschlüsselt

Bislang klappte die Abstimmung nur über eine eher umständliche Eingabe eines automatisch generierten Schlüsselcodes, das soll künftig durch ein Log-In ins Firefox-Konto ersetzt werden. Wie auch bei Googles Chrome stehen dann beispielsweise die Browser-Daten vom Desktop-Rechner auf Wunsch auch auf dem Tablet oder Smartphone zur Verfügung. Die Verschlüsselung der übertragenen Daten bleibt bestehen, versichert Mozilla. Durch verschiedene Formen der Absicherung soll es selbst im Falle einer Attacke auf die Server besonders schwierig sein, auf die Daten zuzugreifen.

Die neuen Firefox-Accounts und auch Firefox Sync können nun mit Firefox Aurora ausprobiert werden. Diese Version ist der unmittelbare Vorgänger der Firefox-Beta, auf die dann der stabile Release folgt. Damit handelt es sich also noch um ein experimentelles Stadium für Entwickler und frühe Interessenten, in dem die Nutzer Feedback an Mozilla senden können. Der jeweils nächste Schritt folgt nach sechs Wochen, von Aurora bis zum finalen Firefox dauert es also zwölf Wochen. Weitere Details zu den neuen Konten will Mozilla zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen.

(Saskia Brintrup)

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