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Mozilla bittet Nutzer um Mithilfe: Testwoche für neue Thunderbird-Beta

Mozilla hat die Nutzer der neuesten Beta-Versionen der E-Mail-Anwendung Thunderbird und des Kalender Add-Ons Lightning in dieser Woche zu umfangreichen Tests aufgerufen. Vor dem anstehenden Versionssprung auf Thunderbird 24 sollen möglichst viele Bugs gefunden und behoben werden.

28.05.2013, 07:56 Uhr
Internetnutzung© adam36 / Fotolia.com

Der nächste große Versionssprung bei Mozillas E-Mail-Software Thunderbird steht in Kürze an. In den kommenden Wochen soll Thunderbird 24 verfügbar sein. Damit die aktualisierte Anwendung möglichst ohne größere Bugs an den Start gehen kann, ruft Mozilla die Nutzer per Blog-Posting zu einer großen Testwoche auf. Thunderbird 22 sowie eine neue Version des Kalender Add-ons Lightning stehen als Beta-Versionen zum Download für die Betriebssysteme Windows, Mac OS X sowie Linux bereit.

Betas mehrere Stunden lang testen

Mozilla bittet darum, dass möglichst viele Nutzer die neuen Beta-Versionen testen. Potentielle Probleme in der Anwendung seit dem letzten großen Release (Thunderbird 17) sollen gefunden und rechtzeitig gelöst werden. Zum Testen der E-Mail-Anwendung sollten die Nutzer in dieser Woche daher möglichst ein paar Stunden Zeit investieren.

Die Unterstützung des Thunderbird-Projekts kann auf zwei Wegen erfolgen. Zum einen hat Mozilla ein formales Test-Prozedere vorgesehen. Zunächst sollten Anwender sich die aktuelle Betaversion von Thunderbird und die Betaversion von Lightning herunterladen. Mozilla hat eine eigene Testumgebung eingerichtet, die sich unter https://moztrap.mozilla.org/runtests/environment/293/ aufrufen lässt. Dort können Nutzer die verschiedenen Tests ausführen. Gefundene Bugs lassen sich dann online unter https://bugzilla.mozilla.org melden.

Aber auch wer lediglich die neuen Beta-Versionen informell beim täglichen Gebrauch testet und Abstürze meldet, könne bei der Suche nach noch bestehenden Softwarefehlern helfen. Mozilla-Mitarbeiter sind während der Testwoche über irc.mozilla.org auf dem Kanal #tb-qa auch per Chat erreichbar.

(Jörg Schamberg)

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