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Mozilla ändert Firefox Sync: Datenabgleich ohne Code

Künftig lassen sich im Firefox-Browser Lesezeichen und gespeicherte Passwörter über ein Benutzerkonto mit anderen Geräten abgleichen - ganz wie bei Chrome.

08.02.2014, 10:01 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Um über mehrere Geräte hinweg auf die eigenen Lesezeichen zugreifen zu können und von weiteren Annehmlichkeiten zu profitieren, haben heutige Browser eine Synchronisations-Funktion integriert. Innerhalb von Firefox ist hierzu aktuell ein Schlüssel nötig, künftig soll die Eingabe von E-Mail-Adresse und Passwort ausreichen.

Benutzerkonto statt Code-Eingabe

Wie Mozilla im offiziellen Blog mitteilt, wird hierzu derzeit eine neue Version des Features Firefox Sync getestet. Wie bislang werden auch weiterhin sowohl unter den Lesezeichen abgelegte Webseiten als auch geöffnete Tabs und Passwörter verschlüsselt übertragen, um dann auf anderen Geräten wie Tablets oder Smartphones zur Verfügung zu stehen. Die Einrichtung wird aber vereinfacht, indem der Schlüssel wegfällt. Dieser wird von Mozilla derzeit generiert und angezeigt, sobald der Nutzer seine Daten an den Sync-Server übermittelt. Der Schlüssel wird dann wiederum abgefragt, wenn ein neues Mobilgerät auf den Datenbestand zugreifen möchte.

Dieser Schritt wird demnächst gestrichen, womit künftig ein Benutzerkonto mit Mail-Adresse und Passwort genügt. Allerdings ist es jetzt schon möglich, ein solches einzurichten. Auch Googles Chrome verwendet einen Account, der Zugriff auf die Daten wird zusätzlich durch eine Passphrase geschützt.

Testen kann man die geänderte Funktion zurzeit nur in der frühen Nightly-Version. Weitere Details zum kommenden Firefox Sync will Mozilla veröffentlichen, wenn der Entwicklungs- und Testprozess weiter fortgeschritten ist.

(Saskia Brintrup)

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