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Motorola macht UMTS noch schneller

HSDPA ermöglicht Downloadgeschwindigkeit von bis zu 2,9 Megabit pro Sekunde.

07.01.2005, 09:38 Uhr
Smartphone© goodluz / Fotolia.com

Haben Sie schon einmal etwas von HSDPA gehört? Wer bei diesem neuen Kürzel an den Mobilfunkmarkt mit seinen zahlreichen Abkürzungen wie UMTS, GPRS, HSCSD oder EDGE denkt, ist schon auf dem richtigen Weg. HSDPA bedeutet High Speed Downlink Packet Access und soll eine Erweiterung des UMTS-Standards darstellen.
Rasanter Downstream
Der US-Konzern Motorola hat mit fünf führenden europäischen Netzbetreibern Tests gestartet, in denen die Tauglichkeit von HSDPA geprüft wurde. Mit einem Endgerät sei eine Downloadgeschwindigkeit von 2,9 Megabit pro Sekunde erreicht worden, so Motorola. Bis zu 3,6 Megabit pro Sekunde seien maximal möglich. Die Kapazität des Testsystems habe der HSDPA-Erweiterung entsprochen, die im zweiten Halbjahr 2005 in Betrieb genommen werden soll.
Mit HSDPA sollen Netzbetreiber eine höhere Effizienz, größere Nutzerkapazitäten und verbesserte Kundenzufriedenheit erreichen. Während der Tests wurden verschiedene Dienste wie E-Mail-Service, Video-Streaming, Musik-Downloads und Internetnutzung auf ihre Geschwindigkeit, Maximalauslastung und Datenqualität unter normalen Bedingungen und bei starker Auslastung getestet.
Speed rauf, Kosten runter
Die HSDPA-Datenübertragungsraten werden denen der heutigen DSL-Breitbandan¬schlüsse entsprechen und dadurch den Anbietern ermöglichen, größere Gewinnspannen sowohl mit existierenden als auch mit der Einführung neuer, datenintensiver Produkte zu erzielen.

(Hayo Lücke)

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