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Moto 360: Motorolas Smartwatch kostet 249,99 Euro

Motorola hat sich alle Mühe gegeben, die Smartwatch Moto 360 auf den ersten Blick wie eine klassische Armbanduhr erscheinen zu lassen: An ein rundes Zifferblatt schließt sich ein hochwertiges Lederarmband an.

09.09.2014, 14:16 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Motorola hat sich alle Mühe gegeben, die Smartwatch Moto 360 auf den ersten Blick wie eine klassische Armbanduhr erscheinen zu lassen: An ein rundes Zifferblatt schließt sich ein hochwertiges Lederarmband an. Doch in der Uhr stecken die digitalen Fähigkeiten von Android Wear. Für 249,99 Euro wird die Motorola Moto 360 ab Anfang Oktober in Deutschland verkauft.

Edelstahlgehäuse und Lederarmband

Das Display mit einem Durchmesser von 1,56 Zoll zeigt 320 x 290 Pixel an, was einer Punktdichte von 205 ppi entspricht. Es steckt in einem Edelstahlgehäuse, das von Corning Gorilla Glass geschützt wird und gemäß dem IP67-Standard wasserdicht ist.

Außen gemessen, hat die Moto 360 einen Durchmesser von 46 Millimeter, auf dem Handgelenk trägt sie 11,5 Millimeter auf. Mit einem Armband aus Horween-Leder wiegt sie 49 Gramm. Zur Auswahl stehen zwei Modelle: ein helles Edelstahlgehäuse mit grauem Lederarmband und ein dunkles Gehäuse mit schwarzem Armband.

Android Wear per Sprache steuern

Android Wear soll dafür sorgen, dass auf dem Display nur relevante Informationen angezeigt werden - passend zum eigenen Standort und zur aktuellen Aktivität. Das kann das Wetter sein, aber auch Flugdaten oder Verkehrsinformationen erscheinen dort.

Mit dem Sprachbefehl "OK Google" kann auch die Verschickung einer SMS, ein Eintrag in den Kalender oder die Frage nach dem richtigen Weg eingeleitet werden. Die Moto 360 verbindet sich dafür mit Smartphones, auf denen mindestens Android 4.3 läuft.

Dockingstation dabei

Ein Schrittzähler und ein Pulsmesser sind auch schon in der Smartwatch eingebaut. Die Daten können dann an Gesundheits-Apps auf dem Smartphone oder in der Cloud weitergereicht werden. Zusammen mit Tages- und Wochenzielen werden sie auch direkt auf der Uhr angezeigt.

Der 320-mAh-Akku soll einen Tag lang durchhalten. Nachts wird die Moto 360 in eine mitgelieferte Dockingstation gelegt, die ein kabelloses Laden ermöglicht. Innen finden sich auch der OMAP-3-Prozessor von Texas Instruments, 512 MB RAM, 4 GB Flashspeicher und Bluetooth 4.0 Low Energy.

(Peter Giesecke)

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