News

Monitor-Offensive von LG

Der südkoreanische Elektronikkonzern hat zur CeBIT gleich eine ganze Wagenladung neuer Monitore angekündigt. Unter anderem ist auch ein 3D-Display mit einer extraleichten Polarisationsbrille dabei.

03.03.2011, 11:17 Uhr
CeBIT© CeBIT

LG hat zur CeBIT ein wahres Monitor-Feuerwerk gezündet und neue Displays mit Stromsparfaktor für Unternehmen, extraschlanke Geräte und einen interessanten 3D-TFT für Privatnutzer sowie hochwertige Modelle mit IPS-Panel vorgestellt.

LG E10: Für Stromsparer

Für den Einsatz am Arbeitsplatz spült die Monitor-Welle von LG die E10-Serie an, die elf verschiedene Modelle mit ergonomischem Charakterzug umfasst. Die neig- und drehbaren Displays mit 19 bis 22 Zoll großen Bildschirmen lassen sich bis zu elf Zentimeter in der Höhe verstellen und zum Teil senkrecht aufrichten, bieten ein dynamisches Kontrastverhältnis von 5.000.000:1 und eine Helligkeit von 250 Candela pro Quadratmeter (cd/m2). Was vielleicht weniger den Anwender und umso mehr den Chef interessierten dürfte, ist der Energieverbrauch. Laut LG benötigt die E10-Reihe 40 Prozent weniger Strom als vergleichbare Geräte. Genauere technische Details stehen zum 19-Zöller E1910 bereit, der mit einer Auflösung von 1.280x1.024 Pixeln, einer Reaktionszeit von 5 Millisekunden (ms), DVI- und D-Sub-Anschluss (VGA) geliefert wird. Die Blickwinkel liegen bei 170 Grad horizontal und 160 Grad vertikal. Starten soll die Serie im Juni, Preise nennt LG noch nicht.

Besonders dünne Displays

Die LG E81-Monitore zeichnen sich durch eine besonders schlanke Bauform aus und sind mit ihrer schwarz-glänzenden Optik und metallischem Standfuß für Heim- und Business-Anwender gedacht. Die 11,9 Millimeter dünnen und 22 bis 23 Zoll großen Geräte verfügen über ein entspiegeltes Full-HD-Display im 16:9-Format und sollen mit Hilfe eines integrierten Chips die Farbdarstellung verbessern können. Wie es sich für einen Multimedia-Monitor gehört, ist auch ein HDMI-Anschluss vorhanden. An Grafikkarten mit DVI- oder VGA-Ausgang lassen sich die Displays aber ebenfalls anschließen. Je nach Format kostet die E81-Reihe 249 Euro aufwärts, Marktstart ist im April. Zeitgleich folgen die zwischen 21,5 und 23 Zoll großen Einsteigergeräte E41 zu 189 bis 269 Euro, die sich wiederum an Energiesparer richten.

Neuer 3D-Monitor

LGs neuer 3D-Monitor ist der 23 Zoll große D2342P. Mit seiner Full-HD-Auflösung und den umfangreichen Schnittstellen, DVI, D-Sub und HDMI, weicht er nicht von der Konkurrenz ab, unterscheidet sich aber letztendlich mit der Wahl der Brille von anderen Displays für 3D-Effekte. Anstelle einer Shutter-Brille liefert LG zwei Polarisationsbrillen mit. Die Standard-Brille soll nur 16 Gramm wiegen, die ansteckbare Brille sogar nur 8 Gramm. Wie andere moderne 3D-Monitore kann auch der D2342P 2D-Inhalte auf eine 3D-Optik trimmen. Zu haben ist er ab Mai für 299 Euro.

Während alle bislang aufgeführten Monitore TN-Displays einsetzen, beruhen die 23-Zöller IPS231P und IPS236V auf IPS-Technik, die größere Blickwinkel bietet – in diesem Fall 178 Grad. Der LG IPS231P wurde für den professionellen Einsatz entwickelt und lässt sich daher ergonomisch in alle Richtungen verstellen und mittels Pivot-Funktion in den Portraitmodus drehen. Anschließen lässt sich das Full-HD-Gerät analog über D-Sub oder digital per DVI. Der IPS236V fügt einen HDMI-Port hinzu, lässt aber die Lautsprecher weg. Beide Displays reagieren auf Farbwechsel innerhalb von 8 ms und kosten 249 Euro.

(Saskia Brintrup)

Kommentieren Forum

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Zum Seitenanfang