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Monitor-News von Acer, Eizo, NEC & ViewSonic

Acer startet einen 3D-Monitor mit Polarisationsbrillen und Eizo einen sparsamen Office-Bildschirm. NEC hat einen neuen 24-Zoll-Monitor mit IPS-Display und USB-Hub vorgestellt. Der VP2365-LED von ViewSonic basiert ebenfalls auf IPS, der VP2765-LED hingegen auf MVA.

16.09.2011, 15:10 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Auch in dieser Woche wird der Display-Markt um neue Geräte mit hochwertigen Paneltypen und für besondere Einsatzgebiete bereichert. Während sich Acers GR235H das 3D-interessierte Publikum vornimmt, konzentriert sich der sparsame und flexible Eizo EV2315W auf Büro-Anwender. NEC hat mit dem MultiSync P241W einen Profi-Bildschirm mit IPS-Display vorgestellt und auch ViewSonic hält einen TFT-Monitor mit entsprechendem Panel bereit – den VP2365-LED. Zudem bietet der Hersteller einen 27-Zölller mit MVA-Display für unter 400 Euro an.

Monitor-News der Woche

  • Seite 1: Acer GR235H
  • Seite 2: Eizo EV2315W
  • Seite 2: NEC MultiSync P241W
  • Seite 4: ViewSonic VP2765-LED und VP2365-LED

Acer hat bereits diverse 3D-Monitore mit Shutterbrille im Angebot, wird jetzt aber auch im Konkurrenzfeld aktiv. Der neue GR235H erzeugt 3D-Effekte mit der Polarisationstechnik, die sich insbesondere durch wesentlich leichtere und günstigere 3D-Brillen abgrenzt. Das 23-Zoll-Display löst mit 1.920x1.080 Pixeln im Format 16:9 auf und lässt sich über zwei HDMI-Ports direkt mit einem Blu-ray-Player oder einer Spielkonsole koppeln, um nicht nur den PC als Quelle für 3D-Inhalte anzuzapfen. Auch ein analoger VGA-Anschluss ist vorhanden, zudem 1,5-Watt-Lautsprecher.

Für Spieler: Sehr kurze Reaktionszeit

Die Reaktionszeit des TN-Panels ist mit 2 Millisekunden (ms) theoretisch kurz genug für Computerspiele ohne Schlieren. Zu den weiteren Eckdaten zählen eine Bildschirmhelligkeit von 250 Candela pro Quadratmeter (cd/m²) mittels LED-Beleuchtung, Blickwinkel von 170 Grad horizontal und 160 Grad vertikal sowie ein dynamischer Kontrast von 100.000.000:1. Wie kontraststark der Acer GR235H in der Praxis erscheint, lässt sich daran jedoch nicht ablesen. Die Hersteller geben für die dynamische Anpassung immer höhere Werte an, der statische Wert liegt bei einem typischen Monitor im Schnitt aber nach wie vor bei 1.000:1. Für sein neues 3D-Modell hat Acer keinen statischen Kontrastwert angegeben.

Das neigbare GR235H Display soll für 222 Euro noch im September starten, eine Garantie gewährt Acer zwei Jahre lang. Mit dem günstigen Preis stellt der Bildschirm Konkurrenz für den LG D2342P dar, der zurzeit für rund 250 Euro verkauft wird und ähnlich bestückt ist.

Der Hersteller Eizo bedient in der Regel das hochpreisige Segment, bietet aber auch Monitore mit herkömmlichen TN-Panel an. Einer von ihnen ist der EV2315W, der Ende September in den Verkauf geht.

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Eizos neues Display benötigt nur 16 Watt

Der Monitor verfügt über eine Bildschirmdiagonale von 23 Zoll mit 1.920x1.080 Bildpunkten und verwendet LEDs für die Hintergrundbeleuchtung. Der typische Energieverbrauch soll bei nur 16 Watt liegen, was durch verschiedene Spartechniken gestützt wird. Zum einen sorgt ein Sensor dafür, dass die Helligkeit an die Umgebung angepasst wird, zum anderen reguliert sich die Leuchtkraft der Anzeige auch abhängig vom Bildschirminhalt. Ein nicht mehr alltäglicher Bestandteil ist der Netzschalter, den Eizo für eine komplette Trennung vom Stromnetz angebracht hat.

Der EV2315W erreicht einen horizontalen Blickwinkel von 170 Grad, der vertikale fällt mit 160 Grad schmaler aus. Die Helligkeit von 250 cd/m² und das Kontrastverhältnis von 1.000:1 bewegen sich im üblichen Rahmen. Zum Anschluss an die Grafikkarte des PCs stehen D-Sub und DVI bereit, Lautsprecher befinden sich ebenfalls an Bord. Von günstigen TN-Bildschirmen unterscheidet sich Eizos Exemplar nicht nur durch seine fünfjährige Garantie mit Vor-Ort-Austauschservice, passend zur Zielgruppe im Büro lässt sich das Display auch in großem Umfang verstellen. Der Eizo EV2315W ist dreh- und neigbar, unterstützt die Pivotfunktion und kann außerdem um 16,5 Zentimeter höhergestellt werden. Der Verkaufspreis beträgt 339 Euro.

Der NEC MultiSync P241W ist auf professionelle Anwendungen, wie beispielsweise CAD, zugeschnitten und misst 24 Zoll. Das Bild wird mittel IPS-Technik (In Plane Switching) erzeugt, die im Gegensatz zum TN-Panel für größere Blickwinkel steht. Laut Hersteller bleibt die Anzeige der 1.920x1.200 Pixel (16:10) bis zu einem Winkel von 178 Grad horizontal und vertikal stabil.

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Überdurchschnittlich ist auch die Helligkeit, die NEC mit 360 cd/m² angibt. Die Hintergrundbeleuchtung besteht allerdings nicht aus LEDs, wie sie heutzutage häufig verwendet werden, sondern wird von Kaltkathodenröhren (CCFL) übernommen. Das wirkt sich auf den Energieverbrauch aus, der im Durchschnitt bei 95 Watt liegen soll. Um den Energiebedarf zu senken, bringt der Monitor Eco-Modi und einen Sensor mit, der die Intensität der Beleuchtung an die Lichtverhältnisse im Raum anpasst. Das Kontrastverhältnis beziffert die Display-Tochter des japanischen Anbieters auf 1.000:1, die Reaktionszeit auf 8 ms.

Zur Farbabdeckung teilt NEC mit, dass 96,7 Prozent des sRGB- und 71,4 Prozent des NTSC-Farbraums unterstützt werden. Für Bildbearbeiter wird als Zubehörteil eine Monitorblende angeboten. Anschließen lässt sich der P241W via DisplayPort, VGA oder DVI-Schnittstelle, die zweifach vorhanden ist. Hinzu kommt ein USB-Hub mit zwei Upstream- und drei Downstream-Ports. Über diesen kann der Nutzer zwei Computer mit einem Maus-Tastatur-Set steuern. Auch eine Bild-in-Bild-Funktion wird geboten. Im Bereich Ergonomie punktet das Gerät mit einer Höhenverstellbarkeit und einer Pivotfunktion, außerdem lässt sich der Bildschirm drehen und neigen.

Wie NEC mitteilt, wird das Gerät in diesem Monat für 789 Euro auf den Markt kommen. Der Hersteller gewährt drei Jahre Garantie.

Auch ViewSonic will ins Profifeld und startet zwei neue Monitore mit LED-Hintergrundbeleuchtung, den VP2365-LED und den größeren VP2765-LED.

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Beim VP2365-LED handelt es sich um ein 23 Zoll großes IPS-Exemplar mit Full-HD-Auflösung im 16:9-Format, sprich 1.920x1.080 Bildpunkten. Die Blickwinkel sollen – genau wie beim neuen NEC Modell – auf beiden Achsen bei 178 Grad liegen, der Kontrast bei identischen 1.000:1. Die Leuchtdichte des entspiegelten Bildschirms fällt mit 250 cd/m² zumindest auf dem Papier niedriger aus. Die Reaktionszeit hat ViewSonic im Grau-zu-Grau-Verfahren gemessen und beziffert die Zeit, die der IPS-Monitor für einen entsprechenden Farbwechsel benötigt, auf 6 ms.Mit einem um bis zu 13,5 Zentimeter höhenverstellbaren Standfuß, Dreh- und Neigbarkeit und einer Pivotfunktion, um den Bildschirm um 90 Grad hochkant zu drehen, erfüllt der VP2365-LED sämtliche Ansprüche an die Flexibilität. Zu den Schnittstellen zählen DVI-D, D-Sub und ein USB-Hub mit vier Anschlüssen, auf HDMI oder einen DisplayPort müssen Käufer allerdings verzichten.

Der VP2765-LED unterscheidet sich bezüglich der Blickwinkel nicht, auch das Seitenverhältnis und die Auflösung stimmen mit dem IPS-Modell überein. Der 27-Zöller basiert aber auf einem MVA-Panel, das mit einem Verhältnis von 3.000:1 kontrastreicher ist und verfügt zudem über einen DisplayPort. So schnell wie der IPS-Bildschirm reagiert der VP2765 indes nicht auf Farbänderungen: 25 ms gibt NEC als Reaktionszeit an. Die LEDs sollen eine Helligkeit von 300 cd/m² erreichen.

Die ViewSonic Monitore sind bereits zu haben; der VP2365-LED kostet 257 Euro und der 27 Zoll große VP2765-LED 395 Euro. Bei den einschlägigen Hardware-Shops liegen die Preise wie üblich unter der UVP.

(Saskia Brintrup)

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