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Mobile VoIP-Applikation Fring macht ICQ Beine

Die mobile VoIP-Software macht nun auch ICQ Beine: Nutzer können auch von unterwegs über Mobilfunk-Datenverbindung oder WLAN auf den Instant Messenger zugreifen.

17.08.2007, 14:37 Uhr
Internettelefonie© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Die mobile VoIP-Applikation Fring macht jetzt ICQ Beine: Der Instant Messenger wurde nun in die Software integriert, sodass die so genannten Fringster, also Nutzer der Fring-Software, auch mit ihren ICQ-Kontakten übers Handy in Verbindung bleiben können. Darüber hinaus unterstützt Fring auch Skype, Google Talk, MSN Messenger und Twitter. Auch VoIP-Provider, die das weit verbreitete SIP nutzen, um Gespräche zu vermitteln, können mit Fring genutzt werden.
Telefonieren und chatten
Damit können Fringster nun sowohl ICQ Voice, als auch den Chat nutzen, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben. Dabei bringt die Software auch ein eigenes Adressbuch mit, in dem alle Kontakte gesammelt abgelegt werden. Die Kontaktliste ist gleichzeitig die Startseite der Software und zeigt alle gespeicherten Freunde diensteübergreifend an. Zu jedem Eintrag können Nutzer hier auch eine Präsenzmeldung erhalten, die bereits vor der Anwahl zeigt, ob ein Kontakt online ist. Eine Anrufliste gibt zusätzlich Aufschluss über ausgehende und empfangene Anrufe, deren Datum und Zeit sowie Name und Art des Kontakts.
Per Mobilfunk oder WLAN
Fring kann über jedes mobile Datennetz eine Verbindung aufbauen. So können Nutzer ebenso per GPRS, EDGE oder UMTS telefonieren und chatten wie auch über WLAN und EVDO/CDMA. Bedingung für die Nutzung ist ein Handy oder Smartphone, das mit Symbian in den Versionen acht oder neun, Windows Mobile in der fünften oder sechsten Version oder einer UIQ-Benutzeroberfläche ausgestattet ist. Fring steht online zum kostenlosen Download bereit. Anschließend wird die Software installiert und registriert. Für Fring selbst fallen keinerlei zusätzliche Kosten an. Telefonate werden den Tarifen des genutzten Anbieters entsprechend in Rechnung gestellt. Allerdings sollten Nutzer darauf achten, was für einen mobilen Datentarif sie nutzen, da für die Verbindungen über GPRS oder UMTS zusätzliche Kosten entstehen können. Darüber hinaus können auch frei zugängliche WLANs mit Fring genutzt werden.

(Aleksandra Leon)

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