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Microsoft zahlt IBM 775 Millionen Dollar

IBM wurde aufgrund von Monopol-Praktiken seitens Microsoft geschädigt.

02.07.2005, 14:38 Uhr
Microsoft© Microsoft

Der US-Softwarekonzern Microsoft hat einen jahrelangen Kartellstreit mit dem Computerbauer IBM beigelegt. Dafür zahle Microsoft 775 Millionen Dollar (641,2 Millionen Euro) an IBM, erklärte das Softwarehaus. Zudem räume Microsoft IBM die Nutzung von eigener Software im Wert von 75 Millionen Dollar ein. Hintergrund ist das Kartellverfahren der US-Regierung gegen Microsoft, das 2002 mit einem Vergleich endete.
Dabei war IBM vor Gericht als eines der Unternehmen identifiziert worden, das durch Monopol-Praktiken von Microsoft geschädigt wurde. Dabei ging es um das IBM-Betriebssystem OS/2 und Programme der SmartSuite-Reihe.
Hohe Streitzahlungen
Microsoft-Chefjustiziar Brad Smith erklärte, die Vereinbarung mit IBM sei ein weiterer wichtiger Schritt, die Streitfälle mit anderen Unternehmen beizulegen. Nun könnten Microsoft und IBM in die Zukunft schauen, sei es als Konkurrenten oder als Partner. Im April 2004 hatte Microsoft bereits einen Streit mit dem Konkurrenten Sun beigelegt und dafür 1,6 Milliarden Dollar gezahlt.

(Hayo Lücke)

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