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Microsoft: Windows Home Server 2011 kommt

Mit "Windows Home Server" stellt Microsoft eine Serverlösung für den Heimgebrauch zur Verfügung, die unter anderem die gemeinsame Nutzung und zentrale Speicherung von Fotos, Videos, Dokumenten oder Musik erlaubt. In Kürze ist eine neue Version im Handel erhältlich.

31.03.2011, 14:16 Uhr
Microsoft© Microsoft

Mit Windows Home Server stellt Microsoft eine Serverlösung für den Heimgebrauch zur Verfügung, die unter anderem die gemeinsame Nutzung und zentrale Speicherung von Fotos, Videos, Dokumenten oder Musik erlaubt, auf Wunsch automatisch Daten von Netzwerkcomputern sichert oder digitale Inhalte auf beliebige kompatible Geräte streamt. Nun steht die nächste Version in den Startlöchern: Laut Windows Home Server Blog wird Windows Home Server 2011 (WHS2011) bereits in Kürze erhältlich sein.

Erste Heim-Server ab Mai erhältlich

Zeitgleich veröffentlicht werden die neuen Server-Varianten Small Business Server 2011 Essentials sowie Windows Storage Server 2008 R2. Erste mit WHS2011 ausgelieferte Hardware-Produkte werden für Mai erwartet. Derzeit seien verschiedene OEM-Hersteller mit der Entwicklung entsprechender Servermodelle beschäftigt, teilte Microsoft mit. Softwareseitig basiert das neue Paket auf einer modifizierten Version des Betriebssystems Windows Server 2008 R2, das um einige Features wie DLNA-1.5-Kompatibilität ergänzt wurde.

WHS2011 unterstützt 19 Sprachen und soll sich innerhalb weniger Minuten auch von unerfahrenen Anwendern einrichten lassen. Es enthält zahlreiche Verbesserungen wie eine erweiterte Mac-Kopatibilität, optimierte Backup-Funktionen oder einen flexibleren Remote-Zugriff. Eine vollständige Übersicht aller Neuerungen kann bei Microsoft online abgerufen werden (englisch). Der Download von WHS2011 steht voraussichtlich ab Anfang April für MSDN-Abonnenten und über das Microsoft-TechNet zur Verfügung.

In den Handel gelangt das Server-OS als integrierte Soft- und Hardwarelösung ausschließlich in Kombination mit entsprechenden Server-Produkten. Über Preise ist noch nichts bekannt, da diese maßgeblich durch externe Faktoren wie Ausstattung und Leistung der gewählten Hardware und damit von den Herstellern bestimmt werden. Einen ersten Anhaltspunkt bieten allerdings die Kosten für die Vorgänger-Modelle. Diese lagen Microsoft zufolge bei rund 400 Euro aufwärts.

(Christian Wolf)

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