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Microsoft warnt vor Powerpoint-Leck

Aktuell warnen die Redmonder vor einem Sicherheitsleck im Office-Programm Powerpoint, das Angreifern erlaubt, Remote Code auf dem Rechner auszuführen.

29.09.2006, 09:46 Uhr
Microsoft© Microsoft

Von Microsoft kommt aktuell die Warnung vor einem Sicherheitsleck im Office-Programm Powerpoint, das Angreifern erlaubt, Remote Code auf dem Rechner auszuführen. Man untersuche augenblicklich Berichte über so genannte Zero-Day-Attacken, welche die Sicherheitslücke in Microsoft Powerpoint 2000, 2002, 2003, 2004 für Mac und v. X für Mac nutzen, wie es im Microsoft Sicherheitsbericht 925984 heißt.
Zugriffsrechte in Gefahr
Der Angriff kann erfolgen, wenn Nutzer schadhafte Powerpoint-Dateien öffnen, die ihnen per E-Mail Anhang oder Dateitransfer übermittelt wurden. Ist der Angreifer erfolgreich, kann er die gleichen Rechte erlangen, wie ein lokaler Anwender. Nutzer mit eingeschränkten Rechten können daher weniger Probleme bekommen, als solche mit uneingeschränkten Rechten.
Augenblicklich gibt es noch keinen Patch für das Problem. Daher raten die Redmonder allen Anwendern der betroffenen Powerpoint-Versionen zu äußerster Vorsicht beim Öffnen von Präsentationsdateien aus nicht vertrauten Quellen.
Untersuchung noch nicht abgeschlossen
Zudem hat Microsoft das Windows Live OneCare Sicherheitstool ergänzt, damit es schadhafte Programme entfernt, die diese Sicherheitslücke ausnutzen. Außerdem steht der Microsoft Support für Fragen zur Verfügung. Sobald die Untersuchung der Sicherheitslücke abgeschlossen sei, würden weitere Maßnahmen ergriffen, um das Problem zu beheben. Ob es im Rahmen des monatlichen Sicherheits-Updates gelöst wird oder ein außerplanmäßiger Patch erscheint, ist noch unklar.

(Aleksandra Leon)

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