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Microsoft verfolgt Raubkopierer

Microsoft will zusammen mit eBay energischer gegen die Verbreitung von illegaler Software über das Online-Aktions-Haus vorgehen.

04.08.2006, 15:01 Uhr
Microsoft© Microsoft

Microsoft will zusammen mit eBay energischer gegen die Verbreitung von illegaler Software über das Online-Aktions-Haus vorgehen. Derzeit seien rechtliche Schritte gegen Einzelpersonen im gesamten Bundesgebiet geplant, die vorwiegend Fälschungen oder manipulierte Produkte von Windows Server sowie Varianten von Microsoft Office 2000 und 2003 bei eBay abzusetzen versuchen.
Strafrechtliche Schritte
Insbesondere sollen DVDs oder CDs selbst gebrannt und die dazu gehörigen Echtheitszertifikate gefälscht worden sein. Den Betroffenen drohen Microsoft und eBay mit Schadensersatzzahlungen. Darüber hinaus soll das Urheberrecht auch strafrechtliche Schritte zulassen. eBay-Nutzer sollen in Zukunft verstärkt über Microsoft-Produktfälschungen aufgeklärt werden. Auf einer eigens eingerichteten Informationsseite können sich Käufer und Verkäufer über die Problematik illegaler Microsoft-Software informieren.
Produkt-Identifikations-Service
Die beiden Konzerne arbeiten bei der Piraterie-Bekämpfung schon seit November 2002 zusammen. Dennoch gilt Ebay als El Dorado für Produktfälscher. Kunden, denen erworbene Programme verdächtig erscheinen, können diese zur Überprüfung an den Produkt-Identifikations-Service (PID) bei Microsoft senden. Der Service kann dann kurzfristig feststellen, ob das Produkt legal ist oder nicht.

(Filip Vojtech)

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