Security

Microsoft: Sieben Neue zum Patchday

Unter anderem werden zwei kritische Schwachstellen im Internet Explorer und im Windows Media Player behoben.

15.02.2006, 08:47 Uhr
Microsoft© Microsoft

Wie angekündigt hat Microsoft zu seinem Patchday im Februar gleich sieben neue Patches für verschiedene Software-Produkte aus dem eigenen Hause zum Download bereitgestellt. Zwei der Updates schließen Sicherheitslücken, die von Microsoft als „kritisch“ eingestuft werden. Dies entspricht der höchsten Warnstufe des Software-Konzerns. Fünf weitere Schwachstellen wurden der Klasse „hoch“ zugeordnet“, sind also ebenfalls sehr wichtig anzusehen.
Internet Explorer unsicher
Wie in den Security Bulletins auf der Microsoft-Webseite zu lesen ist, betreffen die kritischen Schwachstellen zum einen den Internet Explorer und zum anderen den Windows Media Player. Das kritische Leck im Internet Explorer könnte dann auftreten, wenn WMF-Dateien im Browser betrachtet werden. Allerdings laut Microsoft nur dann, wenn als Betriebssystem Windows 2000 eingesetzt wird.
Fast alle gängigen Windows-Betriebssysteme betrifft das zweite als kritisch eingestufte Sicherheitsloch im Windows Media Player. Wie es heißt, arbeitet der Media Player bei der Verarbeitung von Bitmap-Dateien (.bmp) unsicher. Über manipulierte Bitmap-Dateien sei es möglich, dass Angreifer die Kontrolle über das System übernehmen.
Die fünf von Microsoft als „hoch“ eingestuften Sicherheitslücken betreffen neben einem Leck in TCP-IP-Verbindungen über das DoS-Attacken auf ungeschützte Rechner möglich sind, zum Beispiel auch möglicherweise installierte PowerPoint-Programm sowie ein zweites Mal den Media-Player.
Schnell updaten
Erfahrungsgemäß dauert es nach Veröffentlichung der Updates nicht lange, bis die ersten Exploits auftauchen, durch die die Schwachstellen ausgenutzt werden. Es ist daher dringend zu empfehlen, dass die bereitgestellten Aktualisierungen schnellstmöglich auf ungeschützte Rechner überspielt werden. Nutzer, die auf ihrem System die Live-Update-Funktion aktiviert haben, werden automatisch mit den neuen Software-Flicken versorgt.

(Hayo Lücke)

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