Bericht

Microsoft: Sicherheitslücken seit 2013 mehr als verdoppelt

Die Anzahl der Sicherheitslücken in Microsoft-Produkten wie Windows, Office und Co ist seit 2013 um 111 Prozent gestiegen. Dabei ist die Lösung einfach.

Microsoft© Microsoft Corporation

Manchester – Das IT-Sicherheitsunternehmen Avecto hat seinen jährlichen Bericht zu Microsoft-Schwachstellen veröffentlicht, der mittlerweile zum fünften Mal erscheint. Die Bilanz fällt für die Redmonder dabei wenig erfreulich aus.

111 Prozent mehr Schwachstellen

So wurden im Jahr 2013 "nur" 325 Sicherheitslücken entdeckt, im vergangenen Jahr waren es bereits 685 – eine Steigerung um 111 Prozent. Dabei macht auch Microsofts aktuelles Betriebssystem Windows 10 keine Ausnahme. Hier stieg die Zahl der kritischen Sicherheitslücken 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 64 Prozent.

Administratorrechte bleiben problematisch

Laut Avecto könnte eine Aufhebung der Administratorrechte 80 Prozent aller 2017 gemeldeten kritischen Microsoft-Sicherheitslücken entschärfen. Bei Microsoft-Browsern ließen sich durch diese Maßnahme sogar 95 Prozent der kritischen Schwachstellen umgehen.

Aufhebung der Administratorrechte

"Es gibt trotz der kontinuierlich steigenden Zahl von Schwachstellen bei Microsoft-Software durchaus Sicherheitsmaßnahmen, die Unternehmen ergreifen können, ohne Produktivitätseinbußen zu riskieren", erläutert Mark Austin, Mitgründer und CEO von Avecto. "Die Herausforderungen, vor denen Unternehmen in puncto Sicherheit stehen, sind nach wie vor die gleichen. Doch es ist immer noch nicht hinreichend bekannt, dass zahlreiche Risiken sich schon durch die Aufhebung der Administratorrechte ganz erheblich verringern lassen."

Marcel Petritz

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