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Microsoft schnappt IBM Unternehmenskunden weg

Im Geschäft mit Kommunikationslösungen hat Microsoft nach eigenen Angaben erfolgreich Kunden bei IBM abgeworben. Mehr als 1,1 Millionen Nutzer seien von Lotus Notes auf Microsoft umgestiegen.

18.01.2010, 19:21 Uhr (Quelle: DPA)
Microsoft© Microsoft

Microsoft hat seinem Rivalen IBM im Geschäft mit Kommunikationslösungen für Unternehmen erfolgreich Kunden abgeworben. Mehr als 1,1 Millionen Nutzer seien in den vergangenen drei Jahren allein in Deutschland von der IBM-Anwendung Lotus Notes auf eine Microsoft-Anwendung umgestiegen, teilte Microsoft am Montag mit.
Große Nachfrage bei Großkunden
Zu den Neukunden zählten unter anderem die Allianz, Douglas sowie E-Plus. "Vor allem im gehobenen Mittelstand und bei Großkunden verzeichnen wir aktuell eine große Nachfrage", sagte Marcel Schneider, Geschäftsführer von Microsoft Deutschland. In diesem Segment habe das Unternehmen seinen Marktanteil deutlich ausbauen können.
Vor wenigen Monaten hatte IBM mit einer überarbeiteten Version seines auf dem freien Betriebssystem Linux basierenden Programmpakets Lotus Symphony die Rivalität erneut angeheizt. Seit Oktober wird Lotus Symphony allen Microsoft-Kunden kostenlos als Alternative angeboten.
IBM setzt darauf, dass Unternehmen in der Krise versuchen, mit OpenSource-Software die Kosten gering zu halten. Microsoft hält dagegen, Unternehmen könnten mit leistungsfähiger und effizienterer Software Kosten in Millionenhöhe sparen.

(Michael Posdziech)

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