Security

Microsoft patcht fünf Sicherheitslücken

Betroffen sind unter anderem Windows XP, Windows 7 und Microsoft Outlook. Wer die Updates nicht installiert, läuft Gefahr, dass fremder Code auf dem PC ausgeführt wird.

13.07.2010, 20:46 Uhr
Microsoft© Microsoft

Wie Ende vergangener Woche angekündigt, hat Microsoft am Dienstagabend vier neue Sicherheitsupdates zum Download bereitgestellt. Geschlossen werden zwei Sicherheitslücken in aktuellen Windows-Versionen und 3 Fehler in Office-Komponenten, heißt es in den veröffentlichten Security Bulletins.

Fünf Sicherheitslücken weniger

Vier der fünf gefixten Schwachstellen werden von Microsoft als kritisch eingestuft, was der höchstmöglichen Warnstufe entspricht. Darunter ein Fehler in der Windows Hilfe und Supportcenter-Funktion, der unter bestimmten Umständen das Ausführen fremden Codes ermöglicht – allerdings nur bei Windows XP und Windows Server 2003.

Nutzer von Windows 7 sind durch einen Fehler im kanonischen Anzeigetreiber (cdd.dll) gefährdet. Auch hier ist es theoretisch möglich, dass Angreifer fremden Code ausführen, wahrscheinlicher ist es nach Microsoft-Angaben aber, dass das Betriebssystem nicht mehr reagiert und einfach neu startet.

Sämtliche Updates werden im Laufe der nächsten Stunden über die Update-Seite von Microsoft zum Download angeboten. Aufgrund der kritischen Lücken ist eine schnellstmögliche Installation dringend zu empfehlen. Nach und nach werden die Updates auch über die Auto-Update-Funktion von Windows ausgeliefert – sofern diese auf dem PC aktiviert wurde.

Wer ohne die Updates weiter im Internet surft, läuft Gefahr, dass über manipulierte Webseiten Schadcode auf den Rechner geschleust wird. Die gleiche Gefahr kann zum Beispiel bei speziell präparierten Media- oder Office-Dateien lauern. Hacker haben dann potenziell die Möglichkeit, die Kontrolle über das infizierte System zu übernehmen.

(Hayo Lücke)

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