News

Microsoft mit 5,2 Milliarden Dollar Gewinn

Dank guter Software-Verkäufe an Firmenkunden konnte der US-Konzern in seinem ersten Geschäftsquartal von Juli bis September den Umsatz um 16 Prozent auf 18,5 Milliarden Dollar (13,4 Milliarde Euro) steigern.

24.10.2013, 22:42 Uhr (Quelle: DPA)
Microsoft© Microsoft

Microsoft kommt mit dem schrumpfenden PC-Markt besser klar als erwartet. Dank guter Software-Verkäufe an Firmenkunden konnte der US-Konzern in seinem ersten Geschäftsquartal von Juli bis September den Umsatz um 16 Prozent auf 18,5 Milliarden Dollar (13,4 Milliarde Euro) steigern. Der Gewinn verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17 Prozent auf unterm Strich 5,2 Milliarden Dollar.

Anlegen zeigen sich zufrieden

"Wir sehen eine robuste Nachfrage nach unseren Produkten für Firmenkunden und unseren Cloud-Service", erklärte der für das Tagesgeschäft zuständige Manager Kevin Turner am Donnerstag am Firmensitz in Redmond. Einer der Verkaufsschlager ist die Büro-Software Office.

Auch im zwischenzeitlich schwachen Geschäft mit Privatkunden gab es Lichtblicke. So verkaufte sich der hauseigene Tablet-Computer Surface besser. Der Konzern aus Redmond hatte den Preis vor dem kürzlichen Erscheinen des Nachfolgemodells Surface 2 gesenkt. Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft kommt zudem die neue Spielekonsole Xbox One heraus.

Zwischenzeitlich hat Microsoft auch das Computer-Betriebssystem Windows überarbeitet. Die jüngst erschienene Version Windows 8.1 besitzt wieder eine Art Start-Button, den viele Nutzer bei Windows 8 vermisst hatten. "Wir machen bedeutsame Fortschritte in unserem Endkunden-Geschäft", fasste es Finanzchefin Amy Hood in einer Telefonkonferenz mit Analysten zusammen.

Anleger reagieren zufrieden

Die Anleger waren mehr als zufrieden. Sie hatten nicht mit einem derart guten Abschneiden gerechnet. Nachbörslich stieg die Aktie um 5 Prozent und kratzte damit am Jahreshöchststand.

Microsoft befindet sich im Umbruch. Der langjährige Konzernchef Steve Ballmer hat seinen Rückzug angekündigt. Die Suche nach einem Nachfolger läuft. Parallel kauft Microsoft das Handygeschäft von Nokia. Hintergrund sind sinkende Verkäufe von Windows-PC und ein schwacher Stand bei Smartphones und Tablet-Computern.

(Hayo Lücke)

Kommentieren Forum

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Zum Seitenanfang