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Microsoft kommt Brüssel bei "Vista" entgegen

Microsoft will offenbar keinen zusätzlichen Wettbewerbsstreit mit der EU-Kommission. Zumindest gab es Zusagen für Änderungen an den Vista-Entwürfen.

13.07.2006, 10:07 Uhr
Microsoft© Microsoft

Microsoft will offenbar keinen zusätzlichen Wettbewerbsstreit mit der EU-Kommission. Zu den von der Behörde kritisierten Entwürfen für das Microsoft-Betriebssytems "Windows Vista", das ab kommendem Jahr die bisherige Windows-Versionen ablösen soll, habe Microsoft der Behörde Änderungen für den europäischen Markt zugesagt, sagte Rechtsvertreter Brad Smith am Mittwoch in Brüssel.
Optionen angeboten
In einem bereits am 11. April an die Kommission gesendeten Brief sei speziell auf Darstellung und Druck von Dateien mit der Endung ".pdf" eingegangen worden. Dabei habe Microsoft mehrere Optionen angeboten, um die wettbewerbsrechtlichen Bedenken der Kommission auszuräumen. Die Brüsseler Behörde hatte im März nach Beschwerden mehrerer Konkurrenzunternehmen Microsoft davor gewarnt, eine Vista-Version auf den Markt zu bringen, die mit dem EU-Wettbewerbsrecht nicht vereinbar wäre.
Warnung vor Bündelung
Die Warnung bezog sich dabei insbesondere auf die Bündelung des eigentlichen Betriebsssystem mit weiteren Programmen wie zur Nutzung des Internets. Die von der Kommission 2004 gegen Microsoft verhängte Geldbuße bezog sich bereits unter anderem auf die automatische Auslieferung des Windows-Betriebssystems mit dem daran gekoppelten unternehmenseigenen Medienwiedergabeprogramm "Media Player".

(Aleksandra Leon)

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