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Microsoft kämpft mit Stromausfall und hämischen Twitter-Einträgen

"Es muss Microsoft ungelegen kommen, über Services und Technologien zu reden und dann stirbt der Webcast", schrieb Brier Dudley, Kolumnist der Lokalzeitung "Seattle Times". "Sei nicht so gemein, Brier", erwiderte Microsofts Pressechef Frank Shaw.

20.09.2013, 08:32 Uhr (Quelle: DPA)
Microsoft© Microsoft

Ausgerechnet beim ersten großen Analystentreffen von Microsoft seit zwei Jahren hat die Technik nicht mitgespielt. Mitten im Vortrag von Kevin Turner, der im Konzern fürs Tagesgeschäft zuständig ist, brach der Webcast für die auswärtigen Zuschauer ab. "Wir haben technische Probleme, bitte bleiben Sie dran", war stattdessen auf der Website zu lesen.

"Teilweiser Stromausfall"

Es dauerte eine Viertelstunde, bis die Leitung wieder stand. "Wir hatten einen teilweisen Stromausfall", erklärte anschließend Chris Suh, der bei Microsoft die Zusammenarbeit mit den Investoren koordiniert. "Danke für Ihre Geduld."

Der Ausfall führte zu hämischen Kommentaren auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. "Es muss Microsoft ungelegen kommen, über Services und Technologien zu reden und dann stirbt der Webcast", schrieb Brier Dudley, Kolumnist der Lokalzeitung "Seattle Times". "Sei nicht so gemein, Brier", erwiderte Microsofts Pressechef Frank Shaw. "Der Strom im Gebäude war weg."

Auf der Konferenz für Finanzanalysten erläuterten hochrangige Microsoft-Manager, wie sich der Windows-Hersteller in einem schrumpfenden Markt für PC aufstellt. Die Veranstaltung fand am Donnerstag in einem Konferenzzentrum nahe der Firmenzentrale statt. Nachdem der Strom wieder da war, lief das Programm wie geplant weiter.

(Hayo Lücke)

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