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Microsoft kämpft gegen Internet-Kriminalität

Gemeinsam mit Interpol hat der US-Softwareriese Microsoft eine weltweite Kampagne gegen Internet-Kriminalität angekündigt.

21.03.2006, 08:09 Uhr
Microsoft© Microsoft

Gemeinsam mit Interpol hat der US-Softwareriese Microsoft eine weltweite Kampagne gegen Internet-Kriminalität angekündigt. Bis Ende Juni sollen mehr als 100 Internet-Betrüger in Europa, dem nahen Osten und Afrika vor Gericht gebracht werden, wie Microsoft in Brüssel anlündigte.
Deutsche Phisher die Ersten
Zu den ersten Fällen zählten Klagen gegen Programmierer gefälschter deutscher Websites, die Kunden zur Preisgabe ihrer Kontodaten verleiten sollen (so genanntes Phishing). Der Experte für Finanz- und High-Tech-Kriminalität der internationalen Polizeiorganisation, Bernhard Otupal, lobte die Vorteile der Partnerschaft, "besonders was die Schulung von Beamten bezüglich neuester technologischer Fortschritte betrifft".
Internationale Sperrungen
Weltweit hat Microsoft nach eigenen Angaben bereits die Sperrung von 4.744 gefälschten Internetseiten veranlasst und in den USA innerhalb des vergangen Jahres 117 Gerichtsverfahren angestrengt. Darüber hinaus investiere der Konzern weiter in die technische Abwehr von kriminellen Angriffen im Netz.

(Aleksandra Leon)

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