Security

Microsoft fixt neun teils kritische Sicherheitslecks

Gefahren lauern unter anderem, wenn manipulierte Quicktime-Dateien geöffnet werden. Außerdem ist es unter bestimmten Umständen alles andere als sicher, den Internet Explorer zu nutzen.

14.07.2009, 21:20 Uhr
Microsoft© Microsoft

Zweiter Dienstag im Monat, das bedeutet Patchday-Zeit im Hause Microsoft. Der weltgrößte Software-Konzern hat am Dienstagabend sechs Updates zum Download bereitgestellt, durch die zum Teil kritische Sicherheitslücken in Office, Windows und Co. geschlossen werden. Insgesamt werden mit den verschiedenen Software-Flicken neun Schwachstellen beseitigt.
Gefahr in Verzug
Gefahren lauern unter anderem, wenn manipulierte Quicktime-Dateien geöffnet werden. Außerdem ist es unter bestimmten Umständen alles andere als sicher, mit dem Internet Explorer im weltweiten Datennetz zu surfen. Nach Microsoft-Angaben haben Hacker auf ungeschützten Windows-Systemen die Möglichkeit, unbemerkt beliebige Software zu installieren und gegebenenfalls die Kontrolle über den Rechner zu übernehmen.
Nutzer von Windows 2000, Windows XP, Windows Vista, Windows Server 2003 und Windows Server 2009 sollten ebenso schnell die Update-Seiten von Microsoft ansteuern wie jene, die Office 2007 nutzen. Alternativ werden sich Software-Aktualisierungen im Laufe der nächsten Stunden auch über die Auto-Update-Funktion von Windows verteilen.
Eine kürzlich kommunizierte Sicherheitslücke in verschiedenen Office-Versionen bleibt derweil (noch) weiter bestehen.

(Hayo Lücke)

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