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Merkel: "Digitale Welt" größte Herausforderung für die Schulen

Die Digitalisierung hält immer stärker Einzug in den Alltag. Nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel sei daher die Vermittlung von Computerkenntnissen in den Schulen sehr wichtig. Damit auch Lehrer fit werden für die digitale Welt gibt der Bund in den nächsten zehn Jahren 500 Millionen Euro.

28.09.2014, 09:01 Uhr (Quelle: DPA)
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In deutschen Schulen sollte aus Sicht der Bundeskanzlerin mehr über die Herausforderungen des Computerzeitalters gesprochen werden. Die digitale Welt halte immer mehr in unser normales Leben Einzug, sagte Angela Merkel (CDU) in ihrem am Samstag veröffentlichten Video-Podcast.

Auch Lehrer müssen fit werden für Digitalisierung

Deshalb sei die Vermittlung von Kenntnissen über Computer - "gegebenenfalls auch über Computersprachen, über die Nutzung digitaler Medien, aber auch die Nutzung der eigenen Persönlichkeitsrechte - was gebe ich preis, wie ist das mit den dauerhaften Verfügbarkeiten von Informationen"? - die größte Herausforderung für die Schulen. "In welcher Form das in die Lehrpläne eingearbeitet wird, ist dann wieder die Entscheidung der jeweiligen Bundesländer", fügte die Kanzlerin hinzu.

Auch für die Lehrer sei die Digitalisierung vieler Lebensbereiche eine Herausforderung: "Heute kommen Schülerinnen und Schüler in die Schule, die wachsen ganz natürlich mit dem Computer auf, was ja für Ältere wie mich zum Beispiel noch nicht der Fall ist", gab Merkel zu bedenken. Für Lehrer sei deshalb Weiterbildung auch im Berufsleben sehr wichtig. Gemeinsam mit dem Ländern habe man deshalb eine Ausbildungsoffensive für Lehrer gestartet. Dazu trage der Bund in den nächsten zehn Jahren 500 Millionen Euro bei.

(Jörg Schamberg)

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