IT-Sicherheit

"Meltdown" und "Spectre": Intel findet Fehler in Updates

Der Chiphersteller Intel hat einen Fehler in den Updates gegen die Schwachstellen "Meltdown" und "Spectre" gefunden. Der Bug könne zu einem "unvorhersagbarem Verhalten" führen.

Motherboard© Edelweiss / Fotolia.com

Santa Clara - Intel hat einen Rückschlag beim Stopfen der schwerwiegenden Sicherheitslücken "Meltdown" und "Spectre" in Computer-Prozessoren erlitten. Der Branchenriese empfahl allen Unternehmen und Verbrauchern am Montag, seine bisherigen Updates nicht zu installieren. Sie könnten zu häufigen Neustarts "und anderem unvorhersagbarem Verhalten" führen, hieß es in einem Blogeintrag. Als Intel vor gut zehn Tagen die Probleme mit wiederholten Neustarts einräumte, hatte der Konzern noch erklärt, zumindest Verbraucher sollten die Software-Updates weiterhin installieren.

Viele Intel-Chips betroffen

Durch die Sicherheitslücke können zumindest theoretisch Daten abgeschöpft werden. Die Schwachstelle steckt in einem branchenweit angewendeten Verfahren, das die Chips schneller machen sollte. Deswegen sind Prozessoren verschiedenster Hersteller anfällig. Intel-Chips waren aber auf breiter Front betroffen.

Ursache gefunden

Der Konzern erklärte nun, die Ursache der Probleme mit den Updates sei gefunden. Wann es korrigierte Aktualisierungen gibt, werde voraussichtlich diese Woche mitgeteilt.

Marcel Petritz / Quelle: DPA

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