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MegaChat: Kim Dotcom will verschlüsselten Messaging-Dienst starten

Kim Dotcom hat sein nächstes Projekt angekündigt: "In Kürze" soll unter dem Namen MegaChat ein komplett verschlüsselter Chat-Dienst starten, der auch Video-Telefonie und die schnelle Übertragung von Dateien ermögliche.

29.12.2014, 17:47 Uhr
Internetnutzung© adam36 / Fotolia.com

Der in Neuseeland lebende umstrittene deutsche Internetunternehmer Kim Dotcom kündigt mal wieder ein neues Produkt an. Erst Ende November hatte Dotcom gewittert: "Ich bin pleite". Doch das soll Dotcom offenbar nicht aufhalten. Trotz des juristischen Tauziehens um eine eventuelle Auslieferung an die USA wegen seines geschlossenen Projektes MegaUpload, will Dotcom laut eines Berichts des österreichischen "Standard" "in Kürze" einen verschlüsselten Chat-Dienst starten. Bereits im Februar des vergangenen Jahres hatte Dotcom entsprechende Pläne unter anderem für einen Chat-Dienst bekanntgegeben.

MegaChat soll verschlüsselt und Browser-basiert sein

Über Twitter kündigte Dotcom am Wochenende an, dass der MegaChat genannte Messaging-Dienst Browser-basiert verfügbar sein werde, einen konkreten Starttermin nannte er nicht. Über den voll verschlüsselten MegaChat sollen sich auch Video-Telefonate und die schnelle Übertragung von Dateien realisieren lassen. Bei einer Veranstaltung mit Julian Assange und Edward Snowden im September dieses Jahres hatte Dotcom bereits eine Demo von MegaChat (YouTube-Video) gezeigt.

Zu den Beweggründen für den Start von MegaChat kommentierte Dotcom auf seinem Twitter-Profil: "Keinem US-basierten Online-Service-Provider kann man seine Daten anvertrauen. Skype hat keine Wahl. Sie müssen die US-Regierung mit Hintertüren versorgen."

(Jörg Schamberg)

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