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Made in Germany: AMD64-Produktion steigt

AMD lieferte vergangenen Monat erste AMD64-Modelle aus der neuen Fab 36 an die Händler. In Kürze soll im großen Stil in 65-nm-Technologie gefertigt werden.

04.04.2006, 16:38 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Advanced Micro Devices (AMD) gab heute bekannt, dass im vergangenen Monat erste AMD64-Prozessoren (Athlon64 und Sempron) aus der neuen Fertigungsstätte Fab 36 an die Händler ausgeliefert worden seien. Der Standort Deutschland wird in den nächsten Jahren für AMD einen noch größeren Stellenwert erhalten.
Kleiner und kleiner
Derzeit fertigt AMD seine 64-Bit-Prozessoren in 90-Nanometer-Technologie. Doch schon heute erblicken in Dresden lauffähige Muster in 65 Nanometer das Licht der Welt - in der zweiten Jahreshälfte will AMD erste 65-nm-Prozessoren ausliefern. Die komplette Umstellung auf das neue Verfahren sei bis Mitte 2007 angepeilt, ein Team von Ingenieuren arbeite noch an weiteren Optimierungen des Herstellungsprozesses, so das Unternehmen.
"Mit der erhöhten Fertigungskapazität, die wir mit Fab 36 bereitstellen, werden wir in den Jahren 2005 bis 2008 den gesamten Produktionsausstoß verdoppeln", sagt AMD-Präsident und COO Dirk Meyer. "Wir sind besser als je zuvor positioniert, um den langfristigen Bedarf unserer Kunden zu decken und unsere ehrgeizigen Wachstumsziele zu erreichen."
Produktivität steigern
AMD wird auch in Zukunft verstärkt darauf setzen, die Produktivität der eigenen Fertigungstechnik zu steigern. Vorbild ist hier die ebenfalls in Dresden erbaute Fab 30, deren Ausstoß innerhalb eines Jahres um rund 80 Prozent gesteigert werden konnte. In Fab 30 werden seit Jahren Mikroprozessoren auf 200-mm-Wafern hergestellt. Anfangs maximal 20.000 Wafer pro Monat, heute rund 30.000 Wafer.

(Michael Müller)

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