Kooperation

M-net und Deutsche Glasfaser: Ausbau von 60.000 FTTH-Anschlüssen

FTTH-Glasfaseranschlüsse für rund 60.000 Haushalte wollen M-net und Deutsche Glasfaser gemeinsam realisieren. Die Vorvermarktung soll in den kommenden Wochen starten.

Jörg Schamberg, 15.01.2021, 12:28 Uhr
M-net GlasfaserIm Münchener Umland und in Bayerisch-Schwaben errichten M-net und Deutsche Glasfaser gemeinsam FTTH-Anschlüsse.© M-net

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hat eine langfristig angelegte Ausbau-Kooperation mit dem Glasfaserprovider Deutsche Glasfaser vereinbart. Gemeinsam wollen die beiden Partner im westlichen Münchener Umland sowie in Bayerisch-Schwaben ab 2021 zunächst ein Ausbaubaugebiet von rund 60.000 Haushalten und Gewerbeeinheiten mit FTTH-Glasfaseranschlüssen versorgen. Das teilten beide Unternehmen am Freitag mit.

Vorvermarktung startet im Frühjahr 2021: Nachfragequote von 40 Prozent erforderlich

Der Ausbau erfolge eigenwirtschaftlich ohne staatliche Fördermittel. Allerdings starte der Ausbau nur, wenn im Zuge der Vorvermarktung eine Nachfragequote von mindestens 40 Prozent erreicht werde. Die erste gemeinsame Vorvermarktung soll in den kommenden Wochen starten. Interessenten sollen sich dank Open Access frei zwischen den beiden Anbietern entscheiden können. Die rund 60.000 reinen Glasfaseranschlüsse sollen innerhalb von zwölf bis 24 Monaten realisiert werden.

Die Deutsche Glasfaser werde die Glasfaserleitungen bis in die Wohnungen bzw. Büroräume verlegen. Nach Fertigstellung des Netzes würden die beiden Partner das Netz jeweils über ihre eigene, vor Ort in einem gemeinsamen Betriebsraum installierte aktive Technik betreiben. Angeboten werden Telefon-, Internet- und TV-Dienste. Zukünftig sei eine Erweiterung der Kooperation für zusätzliche Ausbaugebiete denkbar.

Gigabit-Bandbreiten per FTTH-Glasfasernetz

Über die FTTH-Anschlüsse lassen sich Bandbreiten im Gigabit nutzen. Deutsche Glasfaser und M-net setzen bei ihrem Netzausbau auf die AON (Active Optical Network) Architektur. Die Glasfaserleitung werde dabei direkt vom Endkundenanschluss in den Betriebsraum geführt. Perspektivisch gebe es ein Erweiterungspotential bis hin zu Terabit-Geschwindigkeiten für einzelne Haushalte ohne dass ein Ausbau der Glasfaser-Infrastruktur erforderlich sei.

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