Pilotprojekt

M-net testet VDSL mit bis zu 100 Mbit/s ohne Vectoring

M-net wird in den kommenden sechs Monaten in drei Gemeinden im Main-Kinzig-Kreis bis zu 100 Mbit/s schnelle Internetzugänge auf Basis des VDSL2-Übertragungsprofils 35b ohne Vectoring testen. Dazu werde ein Sondertarif eingeführt.

Jörg Schamberg, 26.02.2019, 14:46 Uhr
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hat in drei Gemeinden im Main-Kinzig-Kreis den offiziellen Startschuss für ein Pilotprojekt in Kooperation mit der Breitband Main-Kinzig GmbH gegeben. Im Rahmen eines Tests des neuen VDSL2-Übertragungsprofils "35b" ohne Vectoring sollen rund 8.500 Haushalte in Rodenbach, Freigericht und Hasselroth von schnelleren Internetzugängen profitieren können. Erste Kunden seien bereits aktiv geschaltet.

Verdoppelung der Surfgeschwindigkeit auf 100 Mbit/s

Die verfügbare Download-Bandbreite werde in den Gemeinden von derzeit maximal 50 Mbit/s auf bis zu 100 Mbit/s erhöht. Uploads lassen sich mit bis zu 20 Mbit/s realisieren. Zum Erreichen der höheren Bandbreiten war eine Aufrüstung der lokalen Netze mit neuen Netzkomponenten erforderlich. Technisch werde der Frequenzbereich beim neuen VDSL2-Übertragungsprofil 35b ohne Vectoring von 17 auf 35 Megahertz erweitert.

Regionaler Sondertarif für 49,90 Euro pro Monat

M-net bietet ausschließlich in den drei Gemeinden den Sondertarif "Surf&Fon-Flat 100 Regio Spezial" an. Dieser könne ab sofort von rund 8.500 Haushalten in der Pilotregion gebucht werden. Zunächst sei dies allerdings nur über die Vertriebspartner und Medienberater von M-net in der Region möglich. Ab Ende April werde auch eine Buchungsmöglichkeit über die M-net-Webseite angeboten. Erste Kunden seien bereits auf den Spezialtarif umgestellt worden. M-net berechnet für den Tarif 49,90 Euro pro Monat, die Mindestvertragslaufzeit liegt bei 24 Monaten. Als WLAN-Router komme die Fritz!Box 7582 zum Einsatz.

Vor weiterem Roll-Out wird Pilotprojekt ausgewertet

Nach Unternehmensangaben gebe es derzeit noch keine konkreten Planungen für einen weiteren möglichen Roll-Out der neuen Technologie in den Netzen von M-net. Dieser sei abhängig von den Ergebnissen der aktuellen Pilotphase. Das Pilotprojekt werde nach sechs Monaten technisch ausgewertet. In der Region soll zudem der tatsächliche Bedarf der Kunden an höheren Bandbreiten analysiert werden.

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