Quanten-Netz

M-net stellt neuen Glasfaserring für Bayern vor

Ein 1.200 Kilometer langes Glasfaser-Ringnetz wird künftig den Kern der Telekommunikationsinfrastruktur von M-net bilden. Das schnelle Quanten-Netz übertrage Daten ausschließlich per Licht. Ein Teil des Netzes wurde nun in Betrieb genommen.

Jörg Schamberg, 23.01.2020, 11:22 Uhr
m-net© M-net

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hat einen nach eigenen Angaben europaweit einzigartigen Glasfaserring vorgestellt. Der sogenannte Bayernring erstrecke sich über 1.200 Kilometer und bilde künftig den neuen Kernbereich des Telekommunikationsnetzes von M-net.

Hohe Datenübertragung per Licht

In dem neuen, durchgängigen Quanten-Netz, das München und den weltweit größten Internetknotenpunkt Frankfurt (DE-CIX) verbindet, werden die Daten nur über Licht und ohne Umwandlung in elektrische Signale übertragen. Die mögliche Übertragungsleistung über eine Glasfaser zwischen München und Frankfurt liege aktuell bei bis zu 76 Terabit pro Sekunde.

Auf einer einzelnen Wellenlänge des Lichts sollen Daten mit bis zu 600 Gbit/s übertragen werden können. Damit ließen sich laut M-net die gesamten Informationen der bayerischen Staatsbibliothek, die ein Datenvolumen von 928 Terabyte umfasst, in weniger als zwei Minuten herunterladen. Die Latenzzeit sinke zudem auf einen einstelligen Millisekundenwert und ermögliche Echtzeitanwendungen. Außerdem biete das Quanten-Netz erhebliche Einsparungen von CO2. Der Anbieter rechnet vor, dass eine Stadt wie Augsburg mit 150.000 Wohnungen bei einer Versorgung per FTTH-Glasfaser im Vergleich zu 200 Mbit/s pro Haushalt per VDSL/Vectoring rund 50.000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen könne.

Bayernring soll Ende 2020 in Betrieb genommen werden

Der Glasfaserring soll in besonders ausfallsicher sein. Konkret besteht das Ringnetz aus zwei Ringen: Zum einen aus dem nun in Betrieb genommenen Bayernring von München nach Nürnberg sowie aus dem Südwestring von München nach Frankfurt. Die Fertigstellung des Bayernrings soll bis Ende 2020 erfolgen.

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