Gigabit-Speed auf dem Berggipfel

M-net nimmt höchsten Glasfaseranschluss Deutschlands in Betrieb

Die Sternwarte auf dem Gipfel des Wendelsteins ist nun per Gigabit-Glasfaseranschluss an das Internet angebunden. Die Glasfaserleitung wurde dank Kooperation von M-net und LEW TelNet realisiert. Doch wofür wird die schnelle Anbindung des Observatoriums benötigt?

Wendelstein OberservatoriumDie Sternwarte auf dem Wendelstein verfügt nun über eine Gigabit-Glasfaseranbindung.© M-net Telekommunikations GmbH / foto-al.de

München - Das dürfte für den in München ansässigen Telekommunikationsanbieter M-net (www.m-net.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) kein alltäglicher Auftrag gewesen sein. Für die Schaltung eines schnellen Glasfaseranschlusses mit einer Bandbreite von bis zu 1 Gbit/s ging es hoch hinaus. M-net errichtete in Kooperation mit LEW TelNet auf einer Höhe von 1.838 Metern für das auf dem Berggipfel angesiedelte Wendelstein-Observatorium des Instituts für Astronomie und Astrophysik der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) den nach Unternehmensangaben höchstgelegenen Glasfaseranschluss Deutschlands.

Observatorium muss regelmäßig große Bilddaten übertragen

Gigabit-Speed weit oben auf dem Berg? Die dortige Sternwarte überträgt laut M-net regelmäßig große Bilddaten, daher sei eine ausreichend große Bandbreite erforderlich. Der Auftrag für die Glasfaseranbindung des Observatoriums auf dem Wendelstein sei vom Deutschen Forschungsnetz gekommen.

Bei den Langzeitbelichtungen und Mehrfachaufnahmen der Sternwarte, die als Ausbildungsstätte für Studenten dient, würden in einer klaren Nacht Daten von durchschnittlich 80 GB produziert. Eine Speicherung solch großer Datenmengen vor Ort sei nur begrenzt möglich, eine schnelle Weiterleitung auf die Server der LMU München sei notwendig. Außerdem müssten die wissenschaftlichen Beobachter astronomische Vergleichsdaten recherchieren. Bislang hatte das Observatorium auf eine Richtfunkanbindung mit ca 70 Mbit/s Nutzbandbreite zurückgreifen müssen. Diese habe sich jedoch als instabil und wetteranfällig erwiesen.

Die Glasfaserleitung sei von dem regionalen Datennetzbetreiber LEW TelNet im Auftrag von M-net errichtet worden. Bis zur Bergstation konnte das Glasfaserkabel entlang der Gleise der Wendelsteinbahn verlegt werden. Von dort ging es dann noch einmal rund 150 Meter in die Höhe. Auf dem letzten Stück sei auch der Fußgängertunnel für die Verlegung der Glasfaserleitung genutzt worden.

Symmetrische Glasfaseranbindung von 1 Gbit/s

Der neue M-net Connect 1 Gbit/s Glasfaseranschluss sei Anfang 2018 in Betrieb genommen worden. Zur Verfügung stehe jetzt eine symmetrische Bandbreite von 1 Gbit /s im Up- und Download. Hatten die Übertragungen der großen Bilddateien zuvor teils mehrere Stunden gedauert, so würden nun dafür nur noch rund zehn Minuten benötigt.

Weitere Details zu Glasfaseranschlüssen von M-net, die auch für Privatkunden angeboten werden, finden sich online unter www.m-net.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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Jörg Schamberg

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