Bilanz 2020

M-net: Highspeed-Internet in Corona-Krise stark gefragt

Die Corona-Pandemie treibt beim Münchener Internetanbieter M-net sowohl den Datenverkehr in die Höhe als auch die Nachfrage nach schnellen Internetanschlüssen an. Das zeigt eine Bilanz für das Corona-Jahr 2020.

Jörg Schamberg, 03.12.2020, 09:54 Uhr
GeschwindigkeitZwei Drittel der Neukunden von M-net verzeichnet 2020 eine deutlich gestiegene Nachfrage nach Internetanschlüssen mit mindestens 300 Mbit/s.© FotoMak / Fotolia.com

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hat am Donnerstag eine Corona-Bilanz für das Jahr 2020 gezogen. Sowohl bei Privat- und Geschäftskunden habe es eine steigende Nachfrage nach hohen Internet-Bandbreiten gegeben.

Zwei Drittel der Neukunden buchen 300 Mbit/s und mehr

Mit Beginn der Corona-Pandemie sei der Datenverkehr in den Netzen von M-net gegenüber dem Vorjahr um 50 Prozent gestiegen. Auch nach den Sommermonaten sei das verbrauchte Datenvolumen auf einem unverändert hohem Niveau. Stark gestiegen sei die Nachfrage nach Privatkundenanschlüssen mit Bandbreiten über 300 Mbit/s. Zudem hätten viele Geschäftskunden Bandbreiten-Upgrades gebucht.

Nahezu 100 Prozent der Neukunden habe sich in diesem Jahr für einen Anschluss mit mindestens 100 Mbit/s entschieden, ein Jahr zuvor seien es nur rund 80 Prozent gewesen. Rund zwei Drittel der Neukunden würden sogar einen Anschluss mit 300 Mbit/s und mehr wählen. Im vergangenen Jahr seien solch schnelle Internetanschlüsse nur von jedem zehnten Kunden nachgefragt worden. Die Buchungszahl der Highspeed-Internetanschlüsse habe sich seit März 2020 im Vergleich zum Vorjahr mehr als verzehnfacht.

Bestands- und Geschäftskunden rüsten ihre Anschlüsse auf

Eine hohe Nachfrage nach schnelleren Anschlüssen verzeichnet M-net auch bei Bestandskunden. Zwischen März und November 2020 sei die Zahl der privaten Bestandskunden, die ein Upgrade auf eine Bandbreite von mindestens 100 Mbit/s gebucht haben, im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 50 Prozent gestiegen. Versiebenfacht habe sich die Zahl der Bestandskunden, die ihre Bandbreite auf 300 Mbit/s und mehr erhöht haben. Zudem würden Unternehmen vermehrt auf Gigabit-Anschlüsse aufrüsten.

Homeoffice und mehr Zeit zuhause als Treiber für Nachfrage nach schnellem Internet

M-net sieht für die steigende Nachfrage nach Highspeed-Internet vor allem zwei Gründe. Viele Menschen würden wegen der Corona-Krise im Homeoffice arbeiten. Wegen der Kontaktbeschränkungen würden sie auch mehr Freizeit zuhause verbringen. Daher gebe es im privaten Bereich einen höheren Bedarf an schnellen Internetanschlüssen. Diese seien vor allem dann erforderlich, wenn mehrere Nutzer gleichzeitig breitbandintensive Anwendungen wie Cloudcomputing, Webkonferenzen, Videostreaming oder Gaming nutzen würden. Auch auf Unternehmerseite wären leistungsfähigere Anbindungen gefragt, um den erhöhten Datenverkehr der Mitarbeiter im Homeoffice zu bewältigen.

"Pauschal können wir feststellen, dass das gesamte Datenverkehrsvolumen seit Beginn der Corona-Krise im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2019 um satte 50 Prozent zugenommen hat. Der Upstream-Traffic hat sich aufgrund von Home-Schooling und Home-Office sogar mehr als verdreifacht. Beim Video- und Musikstreaming sehen wir einen Zuwachs von 30 Prozent. Dies sind klare Belege für das veränderte Nutzerverhalten unserer Kunden in Zeiten der Corona-Pandemie", so M-net-Technikchef Dr. Hermann Rodler.

Netze von M-net trotz mehr Datenverkehr stabil

Die Netze von M-net seien trotz gestiegener Inanspruchnahme stabil, dazu trage auch der in diesem Jahr in Betrieb genommene sogenannte Bayernring bei, eine Quanten-Netzinfrastruktur auf Glasfaserbasis. Die Kapazität im gesamten Netz von M-net könne dadurch um das bis zu 50-fache gesteigert werden.

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