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Lycos reduziert DSL-Flatrate auf 9,95 Euro

Update: Fehler in der Pressemitteilung: FlexiFlat etwas teurer.

20.04.2005, 14:23 Uhr
Paar mit Laptop© Syda Productions / Fotolia.com

Seit Mai 2004 gibt es die Tiefpreis-Garantie von Lycos auf dem deutschen Breitbandmarkt. Der Provider mit dem Labrador feiert jetzt Geburtstag und will seine Kunden mit deutlich gesenkten Preisen überraschen. Gleichzeitig werden die Lycos-DSL-Seiten überarbeitet und einem Relaunch unterzogen. Die Änderungen bei Tarifstruktur und Design werden ab dem 26. April 2005 wirksam.
Komplett-Kostenlos-Einstieg
Ausschließlich am 21. April bietet Lycos allen DSL-Einsteigern ein Geburtstagsangebot. Nur an diesem Tag bekommen neue Neulinge die Gelegenheit, sich Lycos DSL komplett kostenlos ins eigene Heim zu holen. Die Neukunden des Volumentarifs LYCOS DSL 1.000, die T-DSL neu beauftragen, zahlen lediglich die T-Com-Grundgebühr von monatlich ab 16,99 Euro und können 1000 MB Trafficvolumen im Monat kostenfrei absurfen. Auch die Bereitstellungsgebühr von 99,95 Euro entfällt. Nach Verbrauch des Inklusivvolumens zahlen Nutzer 1,19 Cent pro verbrauchtem Megabyte.
DSL-Flatrate ab 9,95 Euro - ohne Resale
Es kam, wie es kommen musste: Lycos hat nun auch auf die Preisoffensiven der Konkurrenten 1&1, Strato und Tiscali reagiert. Bei Verträgen mit jeweils zwölf oder drei Monaten Laufzeit kostet eine unbeschränkte Flatrate bei Lycos für alle T-DSL-Varianten nur noch 9,95 Euro beziehungsweise 14,95 Euro. Trafficvolumen erweitert
Bei den Volumentarifen werden die Preise ebenfalls angepasst: Kunden zahlen künftig 3,95 anstatt bislang 3,80 Euro für den 2.000-MB-Tarif, 7,95 Euro für den 6.000-MB-Tarif und 12,95 Euro im Monat für 15.000 Megabyte Datenvolumen. Bisher wurden für 5.000 MB 8,80 Euro und für 10.000 MB 12,80 Euro berechnet.
Eine FlexiFlat für alle Geschwindigkeiten
Auch die sogenannten Flexi-Flats werden drastisch im Preis gesenkt. Hier liegen die Kosten bei 5,95 Euro bis 5.000 MB, bei 9,95 Euro bis 10.000 MB, und über 10.000 MB kostet der Tarif dem Kunden 19,95 Euro monatlich. Die Mindestlaufzeit beträgt drei Monate. Lobenswert ist vor allem, dass eine tarifliche Unterscheidung zwischen den T-DSL-Bandbreiten ab sofort entfällt.
Die Lycos-DSL-Zugänge basieren allesamt auf einem T-DSL-Anschluss der T-Com. Die Pflicht zu einem Wechsel auf einen Resale-Anschluss wie bei 1&1 oder Strato besteht also derzeit (noch) nicht.
Gar nicht so bestandskundenfreundlich ist dagegen folgende Regelung: Altkunden können ab Mai nur auf Anfrage zu den neuen, günstigeren Tarifen wechseln, werden also nicht automatisch umgestellt.
Weiterhin kostenlos einsteigen und wechseln
Des Weiteren werden die Einsteiger- und Wechsler-Angebote fortgeführt: Neulinge bekommen den Bereitstellungspreis für T-DSL erstattet, wenn sie den Anschluss über Lycos zusammen mit einem Lycos-DSL-Tarif ab 8,80 Euro pro Monat neu beauftragen (Ausnahme siehe oben am 21.04.2005). Wechsler erhalten ein Startguthaben in Höhe von 100 Euro, das über drei Monate gegen die Nutzungsentgelte des gewählten Tarifs verrechenbar ist. Außerdem stehen zwei kostenlose DSL-Modems zur Auswahl. Jedoch gilt: entweder Startguthaben oder kostenlose Hardware, beides auf einmal gibt's nicht.
Update
In der gestrigen Pressemitteilung von Lycos hat sich leider ein Fehler eingeschlichen. Die korrekten Kostenstufen der Lycos-Flexiflat lauten: bis 5000 MB 5,95 Euro; bis 10.000 MB 9,95 Euro (nicht 7,95 Euro); über 10.000 MB 19,95 Euro.
Außerdem stellt sich die Erstattung des Bereitstellungsentgelts wie folgt dar: Bei Tarifen mit Bandbreiten von 2 oder 3 MBit/s entfällt diese. Bei einem neuen T-DSL-Anschluss mit 1 MBit/s fallen noch Einrichtungsgebühren in Höhe von 49,95 Euro an.

(Tobias Capangil)

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