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Lycos Feldtest: Variable DSL-Flat ab 2,95 Euro

Update: Die Einstiegsbandbreite liegt bei 128/64 kbit/s. Wer mehr will, erhält erst ab 512 kbit/s Downstream mehr Upstream.

08.08.2005, 17:03 Uhr
Notebook© Roman Hense / Fotolia.com

Lycos geht mit einem variablen Abrechnungsmodell für DSL-Tarife an den Start. Neu ist das Prinzip nicht: beim Alice-DSL-Angebot von HanseNet kann man schon seit Längerem den Breitbandanschluss gegen Aufpreis temporär beschleunigen.
Pilotversuch
Ab heute können sich 1000 Interessenten auf einer eigens eingerichteten Website für den neuen Tarif "bewerben". Pro Monat fallen 2,95 Euro an. Im Grundpreis enthalten ist ein zeitlich wie volumentechnisch unbeschränkter DSL-Zugang mit 128 kbit/s Downstream. Dabei ist es ganz egal, ob sich der Kunde mit T-DSL 1000 oder T-DSL 6000 im Netz anmeldet. Die Bandbreite wird seitens Lycos technisch gedrosselt.
Benötigt der Surfer zwischenzeitlich mehr Bandbreite, um beispielsweise einen Film zu streamen, kann er seine Leitung über das "DSL Online-Cockpit" hochschalten: Auf 256, 512, 1024, 1536, 2048, 3072 und 6016 kbit/s Downstream. Pro Minute fallen dann jedoch Zusatzkosten zwischen 0,02 und 0,16 Cent an. Eine Übersicht ist hier zu finden.
Auf drei Monate begrenzt
Der Feldversuch ist auf drei Monate angesetzt - eine Anmeldung bis Ende Oktober möglich. Melden sich Bestandskunden des Gütersloher Providers dafür an, fallen im Zeitraum des Tests keine Kosten für den alten DSL-Tarif an.
Update: Bandbreiten fest definiert
Besonders für Nutzer von T-DSL-Anschlüssen mit großen Bandbreiten ist von Interesse, wie die Sendegeschwindigkeiten der Verschnellerungs-Optionen bei Aktivierung aussehen. Wie uns die Pressestelle von Lycos soeben mitteilte, sind diese fest definiert*:

  • 128 / 64 (Standard)
  • 256 / 64
  • 512 / 128
  • 1024 /128
  • 1536 / 192
  • 2048 / 192
  • 3072 / 384
  • 6016 / 512
*= Angaben in Kilobit pro Sekunde, Downstream / Upstream
Auch fällt ins Auge, dass der Standardzugang nicht mit symmetrischen 128 kbit/s bestückt ist, wie zunächst angenommen. Somit wird auch bei Nutzern von T-DSL 1000 nicht nur der Downstream, sondern gleich auch der Upstream beschnitten.

(Michael Müller)

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