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Lycos Europe schreibt schwarze Zahlen

Lycos Europe schreibt wieder schwarze Zahlen. Grund ist der Verkauf der schwedischen Provider-Sparte. Auch die deutsche Provider-Sparte soll verkauft werden.

20.02.2007, 12:21 Uhr
Notebook© Roman Hense / Fotolia.com

Lycos Europe schreibt wieder schwarze Zahlen. Das Ziel des Internet-Portalanbieters, im Geschäftsjahr 2006 mit einem positiven Ergebnis zu schließen, wurde damit erreicht.
Gewinne 2006
Gegenüber dem Verlustgeschäft des Geschäftsjahres 2005, in dem Lycos mit einem Fehlbetrag von 20,2 Millionen Euro abschloss, können sich die Lycos-Betreiber nun über einen Überschuss von 1,7 Millionen Euro freuen. Hauptgrund für den Gewinn ist der Verkauf der schwedischen Provider-Sparte im Januar, der jedoch erst mit den Quartalszahlen für das erste Quartal dieses Jahres bilanziert wird.
Das Kerngeschäft soll sich auf kostenpflichtige Dienste, Shopping und Werbung konzentrieren, deshalb wird die Provider-Sparte von Lycos nach und nach verkauft. Der nächste Verkaufs-Kandidat ist die deutsche Internet-Provider-Sparte des Anbieters.
Provider-Geschäft mit geringen Umsätzen
Insgesamt setzte Lycos Europe 2006 82,4 Millionen Euro um. Davon entfielen mit 40,4 Millionen Euro 49 Prozent auf kostenpflichtige Dienste und Shopping. Weitere 35,7 Millionen Euro wurden mit Werbung erwirtschaftet. Das sind 43 Prozent des Gesamtumsatzes. Die restlichen acht Prozent entfielen auf das Provider-Geschäft, das im wesentlichen in Deutschland erwirtschaftet wurde.

(Christian Rentrop)

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