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Logitech: Mauseinsatz auf Glas per Darkfield-Laser

Die erstmals in den kabellosen Logitech-Mäusen Performance MX und Anywhere MX eingesetzte neue Darkfield Laser Tracking ermöglicht ein Arbeiten selbst auf glatten Oberflächen wie Glas.

20.08.2009, 09:02 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Dem Mauspad sind die modernen Mäuse längst entwachsen. Dank ausgetüftelter Laser- und Sensortechnologie sind die elektronischen Nager auf vielen Oberflächen einsetzbar. Die beiden neuen Premium-Mausmodelle, die Logitech noch für diesen August ankündigt, fühlen sich dank erstmals genutztem Darkfield Laser Tracking nach Herstellerangaben sogar auf Glasoberflächen und hochglänzenden, lackierten Schreibtischen wohl.
Darkfield Laser für den Einsatz auf Glas
Optische und herkömmliche Lasermäuse berechnen anhand der Unebenheiten in der Oberfläche die Bewegungsrichtung und Geschwindigkeit der Maus. Je mehr Unebenheiten sich auf der Oberfläche befinden, umso besser kann der Sensor ihre Bewegungen abtasten. Probleme bekommen diese Zeigegeräte allerdings bei nahezu komplett glatten Flächen wie Glas. Die bei den neuen Mäusen Performance MX und Anywhere MX erstmals eingesetzte Darkfield Laser-Technologie nutzt schon mikroskopisch kleinste Unebenheiten im Material zur Orientierung. Ein Einsatz selbst auf Glas mit einer Mindeststärke von vier Millimetern ist damit möglich.
Handgerechte Form oder kompakte Bauart
Die Logitech Performance MX zeichnet sich durch eine spezielle Form für Rechtshänder aus, die eine natürliche Haltung der Hand gewährleisten soll. Über vier programmierbare Daumentasten kann zudem etwa zwischen offenen Fenstern und Anwendungen hin und her gewechselt oder Bilder vergrößert und verkleinert werden. Große Webseiten lassen sich laut Logitech mit einer einzigen Bewegung durchfliegen. Alternativ bietet ein Präzisionsmodus ein schrittweises Durchsuchen von Listen oder Bildern. Die wie der kleinere Bruder Anywhere MX in schwarz-silbernem Design daher kommende kabellose Maus funkt per 2,4 Gigahertz-Technologie. Der entsprechende Unifying-Funkempfänger ist so klein, dass er auch beim Transport des Notebooks am USB-Anschluss des Gerätes verbleiben kann. Der Empfänger arbeitet gleichzeitig auch mit weiteren kompatiblen Geräten wie einer Funktastatur oder einer weiteren Maus zusammen. Die Performance MX lässt sich sowohl über den USB-Anschluss als auch über die Netzsteckdose aufladen. Die Anywhere MX bietet nahezu die gleichen Funktionen wie die Performance MX, ist jedoch kompakter und nicht wiederaufladbar. Zudem verfügt sie lediglich über zwei Vor- und Zurück-Daumentasten zum schnellen Durchblättern von Webseiten.
Die Logitech Mäuse unterstützen nicht nur die bekannten Betriebssysteme Windows XP und Vista sowie Mac OS X ab Version 10.4. Vielmehr wird auch die Nutzungsmöglichkeit mit Windows 7 garantiert. Noch im August soll die Logitech Performance MX zum Preis von 99,99 Euro erhältlich sein. Das kleinere Modell Logitech Anywhere MX wird für 79,99 Euro angeboten. Logitech gibt eine eingeschränkte Hardwaregarantie von jeweils drei Jahren.

(Jörg Schamberg)

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