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Loewe dementiert neue Gerüchte zu Übernahme durch Apple

Die Gerüchte über ein Interesse von Apple am deutschen Edel-TV-Hersteller Loewe finden kein Ende. Loewe dementiert, wie schon bei ersten Spekulationen im Mai. Die Aktie geht trotzdem wieder durch die Decke.

16.02.2013, 14:01 Uhr (Quelle: DPA)
Apple© Apple

Der Fernseher-Hersteller Loewe hat erneut Gerüchte über eine Übernahme durch Apple zurückgewiesen. "Nach unseren Kenntnisstand ist an den Spekulationen nichts dran", sagte Loewe-Sprecher Roland Raithel der dpa am Mittwoch. Die Loewe-Aktie schoss zeitweise um fast die Hälfte bis auf 3,90 Euro hoch. Zum Handelsschluss stand immer noch ein Plus von 25 Prozent auf 3,40 Euro auf dem Kurszettel. Am Markt habe es ein Gerücht über ein mögliches Gebot in Höhe von rund vier Euro gegeben, sagten Händler der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX.

Erste Gerüchte im Mai 2012

Bereits im Mai hatte "AppleInsider" über ein angebliches Apple-Gebot von gut 87 Millionen Euro berichtet. Damals sprang die Aktie auch nach einem Dementi um über ein Fünftel auf 5,55 Euro hoch. Angesichts der geschäftlichen Probleme von Loewe ist der Aktienpreis seitdem deutlich gesunken. Auch mit dem Kurssprung von Mittwoch brachte das Unternehmen aus Kronach zum Handelsschluss gerade einmal 44 Millionen Euro auf die Waage.

Größter Loewe-Aktionär ist der japanische Elektronik-Konzern Sharp mit knapp 30 Prozent. Sharp gilt auch als ein zentraler Partner für angebliche Pläne von Apple, ein eigenes Fernsehgerät auf den Markt zu bringen. Über einen Apple-Fernseher wird schon seit Jahren spekuliert, aber der iPhone-Hersteller bestätigte die Gerüchte bisher nicht. Im Dezember 2012 berichtete das "Wall Street Journal", dass Apple und Sharp Fernseher-Prototypen testen würden.

Als Premium-Anbieter abgrenzen

Loewe geht gerade durch eine schwierige Phase mit andauernden Verlusten. Knapp ein Fünftel der rund 1.000 Arbeitsplätze soll gestrichen werden. Loewe will sich als Premium-Anbieter mit eleganten Geräten und höheren Preisen von asiatischen Massenherstellern abgrenzen, wird aber ebenfalls vom weltweiten Abschwung des Geschäfts getroffen.

(Peter Giesecke)

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