100.000 Mark Preisgeld

Live-Hacking-Challenge auf der CeBIT

Argus Systems und Fujitsu Siemens geben auf der CeBIT 2001 mehrere mit Pitbull gesicherte Server zum Angriff frei.

Frau am PC© Dmitry Ersler / Fotolia.com

Auf der diesjährigen CeBIT veranstaltet Argus Systems, Spezialist für Internet-Hochsicherheitslösungen, gemeinsam mit Fujitsu Siemens Computers einen Live-Hacking-Contest. Damit erhalten Hacker nach dem E-Week Open-Hack III, eine neue Chance, die bisher unüberwindbaren Pitbull Lösungen für Sun Solaris, IBM AIX und Linux doch noch zu knacken.

Auf dem amerikanischen Wettbewerb bissen sich über 100.000 Hacker in mehr als 5 Millionen Versuchen an dem Intrusion Prevention Sicherheitskonzept von Argus die Zähne aus. Immerhin schafften es Teilnehmern, Root-Zugriff durch eine fehlerhafte Applikation zu erlangen und sogar über ein auf den Mail-Server geladenes Perl Skript auf die Anwendungsebene zu gelangen. Allerdings konnte damit keinerlei Schaden angerichtet werden.

Die Hacking-Challenge in Hannover soll ab dem 22. März in einem nachgestellten Real-World Szenario unter Beweis stellen, dass auf Intrusion Prevention basierende Systeme für Unternehmen den derzeit größtmöglichen Schutz vor Angriffen bieten - von außen und innen. Daher geben Argus und Fujitsu Siemens im Wettbewerb einen Shell-Server, einen DNS/Mail-Server, einen Web-Server und einen E-Commerce-Server für Hacker zum Angriff frei.

Startschuss für den Contest ist am 22. März um 10.00 Uhr. Aufgabe ist es, die ISP-Website zu verändern, in die Datenbank des E-Shops einzudringen oder Dateien auf den Webservern abzulegen. Der Wettbewerb läuft bis zum 28. März, 12.00 Uhr. Die genauen Teilnahmebedingungen finden Interessierte ab dem 10. März 2001 im Internet. Wer wider Erwarten das hochgesicherte Betriebssystem knackt, erhält ein Preisgeld von bis zu 100.000 Mark.

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