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Lieber billige Notebooks statt Markengeräte

05.08.2003, 12:01 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Die Deutschen greifen nach einer neuen Studie lieber zu einem billigen Notebook als zu einem teureren Markengerät.
Kaufstudie
Zu diesem Ergebnis kommt eine von Gartner angefertigte Studie. Demnach ist der Markt im Jahr 2003 bislang um über 30 Prozent gewachsen - und das fast ausschließlich wegen eines zunehmenden Runs auf Billiggeräte, immerhin hatte fast jeder Supermarkt mindestens ein Notebook im Laufe der letzten Monate im Angebot.
Daher ist die Marktaufteilung inzwischen bunt gemischt, in den Top 5 sind nicht nur große Markenhersteller zu finden, sondern auch viele Supermarkt und Elektronikkaufhaus-Marken wie Medion (Metro, Aldi) oder Fujitsu-Siemens (Saturn, MediaMarkt).
Genauer betrachtet
Den ersten Platz der Statistik belegt mit 14,7 Prozent Medion, die sowohl über die Metro-Handelsgruppe als auch über Aldi kräftig im Geschäft sind. Fujitsu-Siemens, ebenfalls kein echter Markenhersteller, liegt mit 11,4 Prozent auf dem zweiten Platz.
Auf Platz drei kommt Gericom, ein halber Markenhersteller, mit einem Anteil von 9,3 Prozent. Und erst dann kommen gleich zwei Marken, die mit Neuentwicklungen wie Tablet-PCs beweisen, dass man auch innovativ sein kann - Acer (8,9 Prozent) und Hewlett Packard (8,3 Prozent). Der Preis scheint den Markt stärker als jemals zuvor zu beherrschen.

(Alexander Moritz)

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