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LG macht mit Displays Verluste - wegen EU-Bußgeld

Wie der südkoreanische Display-Spezialist am Freitag mitteilte, fiel unterm Strich ein Verlust von 268,37 Milliarden Won (rund 177 Millionen Euro) an. Es war der erste Quartalsverlust seit fast zwei Jahren.

21.01.2011, 13:23 Uhr (Quelle: DPA)
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Sinkende Preise für Flachbildschirme und ein hohes Bußgeld der EU haben den Hersteller LG Display im vierten Quartal 2010 in die Verlustzone gebracht. Wie der südkoreanische Display-Spezialist am Freitag mitteilte, fiel unterm Strich ein Verlust von 268,37 Milliarden Won (rund 177 Millionen Euro) an. Es war der erste Quartalsverlust seit fast zwei Jahren. Von Juli bis September hatte LG noch einen Überschuss von 224 Milliarden Won verzeichnet.

Der Umsatz klettert

Der Umsatz stieg den Angaben zufolge im Zeitraum zwischen Oktober und Dezember 2010 im Vergleich zum Jahr davor um 9,8 Prozent auf 6,48 Billionen Won. Der steile Preisrückgang von Flüssigkristall-Displays (LCD) und das Bußgeld der EU-Kommission wegen Verletzung von Kartellgesetzen in der LCD-Branche hätten sich im Quartalsergebnis niedergeschlagen, hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens. LG erwartet, dass sich der Preisverfall für Fernsehbildschirme im laufenden Quartal fortsetzen wird.

Wegen illegaler Preisabsprachen hatte die EU im Dezember gegen fünf Hersteller von Flachbildschirmen aus Asien ein Bußgeld von insgesamt 649 Millionen Euro verhängt. Die Strafe für LG Display betrug 215 Millionen Euro. Der südkoreanische Samsung-Konzern war straffrei geblieben, da er die Verstöße in Brüssel gemeldet hatte.

(Hayo Lücke)

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