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LG G3 vorgestellt: Das Highend-Smartphone arbeitet mit Laserstrahlen

Das LG G3 ist nach Aussage von LG Mobile schöner, einfacher und besser geworden – getreu dem Motto "Smart and Simple". Tatsächlich finden sich in dem Spitzen-Smartphone Technik auf hohem Niveau und das eine oder andere Extra.

28.05.2014, 10:53 Uhr
Smartphone© goodluz / Fotolia.com

LG Mobile hat in London den Nachfolger des LG G2 vorgestellt. Das LG G3 ist nach Aussage des Unternehmens schöner, einfacher und besser geworden – getreu dem Motto "Smart and Simple". Tatsächlich findet sich in dem Spitzen-Smartphone Technik auf hohem Niveau und das eine oder andere Extra. So misst die Kamera den Abstand zum Objekt erstmals per Laserstrahlen. Vor allem im Dunkeln soll dies zu besseren Bildern führen.

5,5-Zoll-Display mit Quad-HD-Auflösung

Das 5,5-Zoll große IPS-Display zeigt die Quad-HD-Auflösung von 2.560 x 1.440 Bildpunkten an. Das entspricht einer extrem hohen Punktdichte von 538 ppi. Das menschliche Auge kann da schon längst keine Pixel mehr unterscheiden. Der Rand wurde schmal gehalten. Das LG G3 kommt auf die Maße von 146 x 75 x 8,9 Millimeter und ein Gewicht von 149 Gramm.

Für genug Leistung sorgt der Qualcomm-Prozessor Snapdragon 801, der mit 2,5 Gigahertz getaktet ist und über vier Kerne verfügt. Ob nun zwei oder drei Gigabyte RAM und 16 oder 32 Gigabyte Speicher verbaut sind, variiert von Land zu Land, mehr wurde zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht verraten. Über einen Steckplatz für eine Micro-SDXC-Speicherkarte sollen sich aber bis zu zwei Terabyte hinzufügen lassen.

LTE, aber HSPA+ nur mit maximal 21 Mbit/s

Ins Internet gelangt das LG G3 über LTE oder HSPA+. Die UMTS-Erweiterung ermöglicht aber bloß Downloads mit bis zu 21 Megabit pro Sekunde. Alternativ funkt es noch über WLAN a/b/g/n/ac und im Nahbereich über Bluetooth Smart Ready (Apt-X) oder NFC. Hinzu kommen noch SlimPort, A-GPS, Glonass und USB 2.0. Der 3.000-mAh-Akku lässt sich auswechseln. Das Metall in der Akkukathode wurde durch Graphit ersetzt, um die Laufzeit zu erhöhen.

Die 13-Megapixel-Kamera auf der Rückseite wurde mit der Technik Optical Image Stabilizer Plus (OIS+) aufgewertet. Ein neuer Laser-Autofokus soll gestochen scharfe Fotos ermöglichen, indem er den Abstand zwischen Kamera und Motiv misst. So sollen selbst bei schlechten Lichtverhältnissen die besten Momente eingefangen werden und das auch noch in einem Bruchteil der Zeit, die bisherige Handykameras benötigen.

Bessere Frontkamera für Selfies

Auch die Zweitkamera auf der Frontseite wurde aufgewertet. Sie fasst 2,1 Megapixel und hat einen größeren Bildsensor und eine größere Blendenöffnung erhalten, um mehr Licht durchzulassen. Es gibt einen Zeitauslöser, der bei der Aufnahme von Selfies helfen soll. Durch einfaches Ballen der Faust kann die Kamera ebenfalls ausgelöst werden – mit einer Verzögerung von drei Sekunden.

Die Rückseite ist leicht gebogen, um besser in der Hand zu liegen. LG spricht von einer Floating-Arc-Form. Sie hat eine Beschichtung erhalten, die nach Metall aussieht, aber nicht daraus ist. Der Smartphone-Entwickler sieht hierin einen Vorteil: Die Empfangsleistung wird nicht beeinträchtigt, das Gewicht ist geringer und Fingerabdrücke sollen auch weniger zu sehen sein. Der Käufer hat die Wahl zwischen den Farben Schwarz, Weiß und Gold. Den LG-typischen Steuerungsknopf auf der Rückseite (Rear Key) gibt es auch.

Weder Termin noch Preis bekannt

Das LG G3 läuft unter Android 4.4.2 KitKat, über das LG seine eigene Benutzeroberfläche gelegt hat, die optisch überarbeitet wurde. Von den zusätzlichen Funktionen wird eine herausgestellt: Knock Code. Durch ein individuelles Klopf-Muster irgendwo auf dem Bildschirm lässt sich das Smartphone zum Beispiel entsperren.

Das LG G3 wird in Südkorea ab 28. Mai verkauft. Details zum Verkaufsstart in anderen Ländern sowie zum Preis will das Unternehmen später nachreichen. Amazon hat das Smartphone aber schon in zwei Ausführungen für 549 Euro und 599 Euro gelistet. Bei Saturn ist es mit 599 Euro und 649 Euro etwas teurer.

(Peter Giesecke)

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