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Lenovo will Serversparte von IBM übernehmen

Im Jahr 2005 hatte Lenovo die PC-Sparte von IBM übernommen. Jetzt könnte ein weiterer Teil von IBM zu Lenovo wandern. Beide Unternehmen befinden sich laut Reuters wieder in Verhandlungen über einen Verkauf der Serversparte x86.

21.01.2014, 15:41 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Die Marke ThinkPad stammt nicht von Lenovo, sondern von IBM. Im Jahr 2005 hatte der chinesische Computerbauer die PC-Sparte von IBM übernommen und diese Marke gleich mit. Jetzt könnte ein weiterer Teil von IBM zu Lenovo wandern. Beide Unternehmen befinden sich laut Reuters wieder in Verhandlungen über einen Verkauf der Serversparte x86.

Verlustgeschäft abstoßen und Umsatzrückgang ausgleichen

Die Verhandlungen waren im letzten Jahr gescheitert und sind jetzt wieder aufgenommen worden, berichtet die Nachrichtenagentur unter Berufung auf einen Insider. Die IBM-Sparte x86 verkauft Server an Unternehmen für ihre Rechenzentren. Lenovo bestätigte nur einen potentiellen Zukauf, ohne weitere Details zu nennen. IBM äußerte sich gar nicht.

IBM würde mit einem Verkauf der Serversparte ein Verlustgeschäft abstoßen, das Unternehmen will sich zudem mehr auf Software konzentrieren. Lenovo kämpft ebenfalls mit einem Umsatzrückgang im wichtigen US-Markt – allerdings im traditionellen Geschäft. Dieser soll anscheinend durch einen Zukauf ausgeglichen werden.

Eine Bericht des Wall Street Journal zufolge soll auch Dell an einer Übernahme der Serversparte von IBM interessiert sein. Details werden aber auch hier nicht genannt.

(Peter Giesecke)

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