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Lenovo auf der CES: Touch-Notebooks und Grafik-Dock

Auch Lenovo zeigt auf der CES jede Menge Touchscreen-Neuheiten: Einen besonders flexiblen All-in-One-PC mit Spielezubehör, verschiedene Touch-Ultrabooks und Business-Laptops mit Docking-Station mit Grafikchip.

07.01.2013, 12:46 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Überall Touchscreens: Auf der CES in Las Vegas stellen die Hardware-Hersteller in dieser Woche ihre neuen Produkte aus – und die sind häufig mit einem Touch-Display bestückt. Auch Lenovo hat weitere Geräte mit berührungsempfindlichen Bildschirmen angekündigt.

IdeaCentre Horizon: All-in-One mit Spielezubehör

Den Lenovo IdeaCentre Horizon bezeichnet der Hersteller als "Tisch-PC". Der Grund: Der Desktop-Computer, der alle Komponenten – wie einen Intel Core i7-Prozessor und eine Grafikkarte von Nvidia – in einem 27 Zoll großen Full-HD-Bildschirm versammelt, lässt sich so weit nach hinten neigen, bis er plan aufliegt. In einem Videoclip zeigt das Unternehmen verschiedene Nutzungsszenarien. Wie die Konkurrenten sieht auch Lenovo seinen All-in-One mit Touchscreen und bis zu 8 Gigabyte (GB) RAM sowie maximal 1 Terabyte (TB) Festplattenspeicher sowohl als Arbeitsplatzrechner als auch Familien-PC und Unterhaltungsgerät geeignet. Mit Windows 8 als Betriebssystem und angepassten Spielen von Electronic Arts und Ubisoft können mehrere Personen gleichzeitig spielen, denn der Touchscreen erkennt bis zu zehn Finger. Mit einem speziellen Würfel und vier Joysticks im Lieferumfang reizt Lenovo den Spieleeinsatz weiter aus. Für Desktop-Apps ist der Lenovo App Shop vorinstalliert, der auf dem Intel AppUp Center basiert und mehr als 5.000 Anwendungen wie Streaming-Angebote bereithalten soll. Starten soll der Horizon im März ab 1.699 US-Dollar (etwa 1.300 Euro).

Weitere All-in-One-Rechner

Als weiteres 27-Zoll-Exemplar hält Lenovo ab Juni den IdeaCentre A730 ab 1.499 Dollar bereit, der etwas weniger flexibel ist. Dafür lockt der Rechner mit einer höheren Displayauflösung von 2.560 x 1.440. Wer nach einem preisgünstigen All-in-One sucht, kann zum C540 greifen. Die Touch-Modelle mit Intel Core i3 und Nvidia Grafik erscheinen im Juni, ein Preis steht aber noch nicht fest. Ohne Touchscreen schlägt der Desktop-PC mit 549 Dollar aufwärts zu Buche und findet sich bereits im kommenden Monat in den Geschäften ein.

Auch in der Ultrabook-Kategorie breiten sich Touchscreens weiter aus. So sind die IdeaPad U-Notebooks U310 und U410 im März/April in entsprechenden Konfigurationen ab rund 780 bis 850 Dollar zu haben. Trotz Touch-Display ist die neue Version des 13,3-Zoll-Modells U310 nach wie vor nur 18 Millimeter hoch. Die Ultrabooks stehen in mehreren Ausführungen bereit, im stärksten Modell werkeln ein Intel Core i7 aus der aktuellen Ivy-Bridge-Generation und eine Nvidia GeForce Grafikkarte mit dediziertem Speicher.

Business-Laptops mit funktionsreichem Dock

Die neuen Thinkpad Edge-Modelle E431 und E531 mit optionalem Touchscreen können über nur ein Kabel mit dem ThinkPad OneLink Dock verbunden werden, dessen Konzept stark an das Sony Vaio Z (Test) mit  "Light Peak"-Schnittstelle oder Thunderbolt-Hardware erinnert. Denn auch Lenovo hat in dem Dock nicht nur zusätzliche Anschlüsse wie HDMI, 4x USB und Audioports, sondern ebenfalls einen Grafikchip untergebracht und verspricht eine verzögerungsfreie Leistung. Der Marktstart der Laptops soll im Mai ab 539 Dollar erfolgen, während das Dock ab 99 US-Dollar zur Verfügung stehen wird.

Um ein Notebook um einen externen Touch-Bildschirm zu ergänzen, bringt Lenovo im zweiten Quartal dieses Jahres den ThinkVision LT1423p  Monitor heraus. Das 13,3-Zoll-Display für rund 449 Dollar kombiniert ein blickwinkelstabiles AH-IPS-Panel mit 1.600 x 900 Bildpunkten mit einer Gorilla-Glas-Abdeckung. Ein passender Touchpen ist separat erhältlich.

Neuer Gaming-PC Erazer X700

Darüber hinaus nimmt Lenovo die Elektronikmesse in den USA zum Anlass, weitere Produktreihen zu aktualisieren. Im Juni startet der auffällige und blau beleuchtete Gaming-PC Erazer X700, der für 1.499 Dollar aufwärts einen Intel-Prozessor bis hin zum Core i7 Extreme und bis zu 32 GB Arbeitsspeicher liefert. Eine Übertaktung ist dann per Knopfdruck möglich. Bezüglich des Speicherplatzes können sich Kunden entweder für einen schnellen Zugriff und somit für bis zu 256 GB SSD-Speicher oder aber für eine üppige Kapazität von bis zu 4 TB entscheiden. Die Grafikkarte(n) stammen je nach Modell von AMD oder Nivida.

Informationen zu Startterminen und Preisen in Europa gab Lenovo nicht bekannt.

(Saskia Brintrup)

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